Meerbusch: Im Wahlamt sind die Vorbereitungen auf den 25. Mai in vol­lem Gange

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Meerbusch – Holger Reith, Abteilungsleiter für die Bürgerbüros der Stadtverwaltung und der­zeit ver­ant­wort­li­cher Mann im Meerbuscher Wahlamt, beschreibt den aktu­el­len Arbeitstakt sei­ner Dienststelle ganz unspektakulär:

Wir lau­fen auf Wahlmodus.” Will hei­ßen: Wahlangelegenheiten haben der­zeit abso­lu­ten Vorrang vor ande­ren Aufgaben, die akri­bi­sche Vorbereitung des Großwahltages am 25. Mai ist ers­tes Gebot. Denn es war­tet eine echte Herausforderung auf alle Beteiligten: Am letz­ten Sonntag im Mai näm­lich gilt es, die Wahl von Bürgermeister(in), Stadtrat und Kreistag, und oben­drein die von Europa-​Parlament und Meerbuscher Integrationsrat sau­ber über die Bühne zu bringen.

In Kürze wer­den im Wahlamt an der Wittenberger Straße in Lank palet­ten­weise frisch gedruckte Stimmzettel ein­tref­fen: 24 ver­schie­dene für die 24 Meerbuscher Wahlbezirke, einer für die Bürgermeisterwahl, vier ver­schie­dene für die vier Meerbuscher Kreistagswahlbezirke, einer für die Europawahl und einer für die Integrationsratswahl. Das ganze in ent­spre­chen­der Stückzahl. Damit’s über­schau­bar bleibt, hat jede Wahl eine eigene Farbe. Bevor die Stimmzettel in Druck gehen kön­nen, muss aller­dings der Wahlausschuss der Stadt in sei­ner Sitzung am Donnerstag (10. April) über die Rechtmäßigkeit aller ein­ge­reich­ten Kandidaturen entscheiden.

Das hat natür­lich auch Auswirkungen auf das in Meerbusch über­aus beliebte Briefwahlgeschäft. Briefwähler soll­ten ihre Unterlagen grund­sätz­lich erst dann bean­tra­gen, wenn die Wahlbenachrichtigung im Briefkasten liegt. Nur in drin­gen­den Ausnahmefällen kann der Antrag schon jetzt per E‑Mail oder per Post gestellt wer­den. Im Briefwahlantrag müs­sen Name, Anschrift und Geburtsdatum des Antragstellers ver­merkt sein. Telefonische Beantragung der Briefwahl ist nicht mög­lich. Wer all” dies nicht möchte kann die Briefwahl auch direkt im Wahlamt bean­tra­gen und – nach dem 4. Mai – auch gleich dort sein stimme abge­ben. In den Bürgerbüros vorab zu wäh­len, ist dies­mal wegen des Großwahltages nicht mög­lich. „Das würde den Regelbetrieb dort zu sehr blo­ckie­ren”, erklärt Holger Reith.

Wichtiger Hinweis für Ungeduldige: Wahlunterlagen kann das Wahlamt zur­zeit noch nicht ver­schi­cken. „Auch wenn das jüngst ein Wähler, der am 25. Mai in Australien weilt, per Anwalt durch­set­zen wollte”, so Reith. Die Gründe lie­gen auf der Hand:: „Ich kann nicht verschicken,was ich noch nicht habe: Die Kandidaten sind noch nicht zuge­las­sen, des­halb gibt es natür­lich auch noch keine Stimmzettel.”

Die Wahlbenachrichtigungen für die knapp 44.000 Meerbuscher Wahlberechtigten ver­las­sen frü­hes­tens Ende April das Wahlamt, bis spä­tes­tens 4. Mai sollte aber jeder Wahlberechtigte seine Benachrichtigung im Briefkasten haben. Wer bis dahin keine Post vom Wahlamt hat, sollte sich unver­züg­lich unter der Telefonnummer 02150 /​916–300 oder unter der E‑Mail-​Adresse wahlamt@meerbusch.de mel­den. Diesmal erfolgt die Wahlbenachrichtigung übri­gens nicht wie bis­her per Postkarte, son­dern – wegen des Umfangs der unter­zu­brin­gen­den Informationen – mit einen Brief. „Der kann auch nicht so leicht mit Werbesendungen ver­wech­selt wer­den”, so Reith.

Derweil sind alle Beteiligten bes­ter Dinge, dass sowohl die Vorbereitungen bis zum 25. Mai als auch der Wahlmarathon selbst rei­bungs­los von­stat­ten gehen wer­den – auch Holger Reith: „Alles läuft – so muss es ein.”

Damit alles glatt gehen kann, wer­den aller­dings drin­gend noch Wahlhelfer gesucht. Interessenten kön­nen sich unter der Telefonnummer des Wahlamtes (916–300) oder per E‑Mail an wahlamt@meerbusch.de melden.

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