Grevenbroich: Abbaugebiet der Braunkohle darf nicht ver­klei­nert werden

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Auf der jüngs­ten Jahreshauptversammlung der Wirtschaftsvereinigung Grevenbroich – Jüchen – Rommerskirchen in der ver­gan­ge­nen Woche wurde Bürgermeisterin Ursula Kwasny deut­lich und for­derte eine grö­ßere Verlässlichkeit in die Entscheidungen der Landesregierung ein:

Die Information der Landesregierung, das Abbaugebiet der Braunkohle zu ver­klei­nern und sich bereits 2030 von der Braunkohle ins­ge­samt zu ver­ab­schie­den, stieß nicht nur auf die ein­stim­mige Kritik sämt­li­cher Politiker aus die­ser Region, son­dern wurde auch von den Wirtschaftsleuten äußerst kri­tisch hinterfragt. 

Wie soll in Grevenbroich und Umgebung noch eine wei­tere wirt­schaft­li­che Entwicklung statt­fin­den, wenn die Industrie, die uns und unsere Vorfahren geprägt hat, vor dem „aus“ steht? Werden uns die Probleme erwar­ten, die wir heute – wie schon seit Jahren – in den Städten des Ruhrgebiets sehen können?

Hohe Arbeitslosigkeit, sin­kende Investitionen von pri­va­ter und öffent­li­cher Hand, kurzum ein mehr oder weni­ger stil­les Dahinsiechen mit kol­la­bie­ren­den öffent­li­chen Haushalten? Denn wir brau­chen die Braunkohle, um den Grundlastbedarf auf dem Energiemarkt auch in Zukunft sicher­stel­len zu kön­nen. Und wir hier brau­chen die Braunkohle als ver­läss­li­che wirt­schaft­li­che Größe, als Motor, der diese Region wei­ter­hin mit Leben erfüllt.

Zitat Bürgermeisterin Ursula Kwasny

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