Grevenbroich: Schlag gegen mobile Tätergruppen – 9 Einbrecher in Untersuchungshaft

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich/​Wuppertal (ots) – Wegen eines Bezuges zu Einbrüchen in Grevenbroich hat die Pressestelle der Polizei Wuppertal uns gebe­ten, die nach­fol­gende Pressemitteilung zu veröffentlichen.

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal:

Eigentumsdelikte wer­den zuneh­mend von rei­sen­den und orga­ni­sier­ten Tätern began­gen. Mit dem Konzept „Mobile Täter im Visier” (MOTIV) hat die Polizei NRW ihren Fahndungs- und Ermittlungsdruck auf mobile Einbrecherbanden erhöht. Dabei arbei­ten die Polizeibehörden mit moder­nen Datenbanksystemen und spe­zia­li­sier­ten Ermittlern schnell und eng zusammen.

Wiederholt zeigt sich das Konzept erfolg­reich: Der Polizei und Staatsanwaltschaft Wuppertal gelang ein schwe­rer Schlag gegen zwei, ins­ge­samt 32-​köpfige, über­ört­lich agie­rende Einbrecherbanden aus Südosteuropa. Nach bis­he­ri­gem Ermittlungsstand kön­nen den bei­den Banden ins­ge­samt 63 Einbrüche ange­las­tet werden.

Die Liste der Tatorte führt quer durch NRW bis nach Hünstetten in Hessen: Ahlen, Anröchte, Beckum (2), Bielefeld (2), Bochum (4), Castrop-​Rauxel (2), Datteln, Düsseldorf (2), Elsdorf, Ennepetal, Erkrath (2), Erwitte (2), Essen (5), Gevelsberg (2), Grevenbroich (2), Gütersloh, Hagen (6), Heiligenhaus, Herne (3), Hilden (2), Hünstetten, Köln, Lippstadt, Monheim am Rhein, Oberhausen, Oelde, Rüthen, Schermbeck, Velbert (7), Warendorf, Wuppertal (4) – (Anzahl der Tatorte)

Von den Tatverdächtigen (24 Männer und 8 Frauen), im Alter zwi­schen 16 und 56 Jahren, hatte die Wuppertaler Polizei bereits 9 Personen als MOTIV-​Täter im Visier. Einige Bandenmitglieder reis­ten mit wech­seln­den Personalien als Touristen nach Deutschland und fan­den bei Familienangehörigen in Wuppertal Unterschlupf. Manche ver­schaff­ten sich sogar Meldeanschriften in der Stadt. Bei ihren Beutezügen agier­ten die Banden in der Regel gleich.

Sie bal­do­ver­ten frei­ste­hende Einfamilienhäuser aus und bra­chen von der Rückfront aus durch Fenster oder Verandatüren in die Räumlichkeiten ein. Sie erbeu­te­ten Schmuck, Uhren, Bargeld und leicht zu trans­por­tie­rende tech­ni­sche Geräte. Derzeit liegt die Gesamtbeute bei über 50.000 Euro, wobei noch nicht alle Schadenslisten ein­ge­gan­gen sind.

Im März 2014 konn­ten bei 9 Wohnungsdurchsuchungen ins­ge­samt 4 Haftbefehle voll­streckt und wei­tere 5 Tatverdächtige vor­läu­fig fest­ge­nom­men und anschlie­ßend in Untersuchungshaft ver­bracht wer­den ‑davon 6 MOTIV-Täter!

Den Festgenommen dro­hen wegen Schweren Bandendiebstahls Freiheitsstrafen zwi­schen 1 bis zu 10 Jahren pro Tat. Obwohl davon aus­zu­ge­hen ist, dass die Diebe einen Großteil der erbeu­te­ten Gegenstände unmit­tel­bar nach den Taten ver­setzt haben, fan­den die Ermittler bei den Durchsuchungen eine Vielzahl von Schmuckstücken und wei­te­res Diebesgut. Fotos der sicher­ge­stell­ten Gegenstände kön­nen unter dem Link: www​.poli​zei​.nrw​.de/​w​u​p​p​e​r​tal ein­ge­se­hen werden.

Geschädigte, die ihr Eigentum wie­der­erken­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Polizei Wuppertal unter der Telefonnummer 0202/284–0 mit dem zustän­di­gen Kriminalkommissariat 24 in Verbindung zu setzen.

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