Meerbusch: Außenwirkung, Geselligkeit und viel Bürger-Engagement

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Der in die­sem Jahr erst­ma­lig insze­nierte Meerbuscher „Saubermonat März” war ein vol­ler Erfolg. 

Unsere Bilanz und auch die der teil­neh­men­den Helfer ist rundum posi­tiv”, resü­mierte Dana Frey vom Fachbereich Umwelt. Damit mehr Menschen mit­ma­chen und auch die teil­neh­men­den Vereine und Gruppen ihre Terminplanung fle­xi­bler gestal­tet konn­ten, war die Aktion die­ses Jahr erst­mals auf den gesam­ten Monat März aus­ge­dehnt. Unter dem Motto „Mach”weg, was dich stört”, konnte jeder, der etwas für das Stadtbild tun wollte, einen belie­bi­gen Tag im März nut­zen oder sich den schon ter­mi­nier­ten Aktionen der Bürgervereine anschlie­ßen. „Wir haben mit etli­chen Teilnehmern vor Ort gespro­chen, alle zeig­ten sich mit der neuen Regelung hoch­zu­frie­den”, so Frey. Auf diese Weise seien auch Familien und Einzelpersonen hin­zu­ge­kom­men, die sich spon­tan mit Müllsack und Arbeitshandschuhen auf­mach­ten. Die Befürchtung, Idee und Außenwirkung des Saubertages könn­ten durch die Neuorganisation ver­wäs­sert wer­den, erwies sich als unbe­grün­det. „Das Thema Sauberkeit war wie erhofft über vier Wochen in der öffent­li­chen Wahrnehmung prä­sent. So war’s gedacht”, sagt Stadtsprecher Michael Gorgs .

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Upps, da liegt noch was! Die Mädels der Pastor-​Jakobs-​Grundschule in Lank waren eif­rig im Einsatz. Foto: Stadt Meerbusch

Deutlich ent­spann­ter könnte der Stadtbauhof durch die ent­zerr­ten Reinigungstermine die Logistik der Aktion abwi­ckeln. Die kom­plette Abfuhr der gesam­mel­ten Abfälle konnte durch die Besatzung des städ­ti­schen Saubermobils erle­digt wer­den. Zusätzlich hatte die Stadt wie­der Container auf­stel­len las­sen. Rund fünf Tonnen Unrat kamen in die­sem Jahr aus Waldstücken, Grünstreifen, Schulhöfen, Parkplätzen oder vom Rheinufer zusam­men. „Das ist zwar weni­ger als in den Vorjahren, zeigt aber auch, dass unsere Aktionen fruch­ten”, sagt Dana Frey. Entscheidend sei nicht die Tonnage, die am Ende zur Mülldeponie gefah­ren werde, son­dern das Engagement und das gute Vorbild der Helferinnen und Helfer.

Das wie­derum war bei den betei­lig­ten Bürgervereinen aus Strümp, Nierst und Bösinghoven ein­mal mehr beson­ders aus­ge­prägt. „Hier haben die Sauberaktionen auch gesel­li­gen Charakter für die Dorfgemeinschaft”, so Michael Gorgs. Dazu gehöre selbst­ver­ständ­lich auch das gemüt­li­che Miteinander bei Eintopf und Getränken nach geta­ner Arbeit. Fanden sich grö­ßere Gruppen zusam­men, sorgte die Stadt wie auch in den Vorjahren für die Verpflegung.

Die Teilnehmerliste des Saubermonats liest sich wie ein bun­ter Querschnitt durchs Vereinsleben Meerbuschs. Neben den Bürgervereinen, unter deren Dach gerade in den klei­nen Stadtteilen auch die ört­li­chen Sport- oder Schützenvereine oder Kindergärten mit­wir­ken, waren unter ande­ren der Reiterverein Osterath, der Bund für Umwelt- und Naturschutz, Jugendfeuerwehrgruppen aus ver­schie­de­nen Stadtteilen, der Fischereisportverein Lank, CDU- und FDP-​Ortsvereine, Grün-​Weiß-​Rot Büderich oder der Japanische Familienkreis Horioka aus Büderich dabei. Die Japaner arbei­ten sich jedes Jahr mit zahl­rei­chen Helfern durch das Areal des Park- und Ride-​Platzes Haus Meer. Der anonyme Umsteigeplatz ver­lei­tet offen­bar etli­che Pendler, sich zwi­schen Pkw, Bus und Bahn nach dem „Ex-​und Hopp-​Prinzip” läs­ti­ger Papiertüten, Flaschen oder Zigarettenschachteln zu entledigen.

Die Konsequenz der posi­ti­ven Saubermonatsbilanz liegt auf der Hand: Im kom­men­den Jahr wird es wie­der einen „Meerbuscher Saubermonat März” geben. „Wir hof­fen, dass noch viele Unterstützer hin­zu­kom­men”, so Dana Frey.

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