Rhein-​Kreis Neuss: Positive Jahresbilanz 2013 für ret­tungs­dienst­li­che Versorgung in Rommerskirchen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die ret­tungs­dienst­li­che Versorgung in der Gemeinde Rommerskirchen war Thema in der jüngs­ten Sitzung des Kreisausschusses für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz.

Wie Ingolf Graul als zustän­di­ger Fachdezernent in dem Gremium berich­tete, wurde 2013 die Hilfsfrist (Zielerreichungsgrad) von 12 Minuten im Jahresmittel in 89,85 Prozent der Fälle ein­ge­hal­ten und die ange­strebte Quote von 90 Prozent damit so gut wie erreicht. In drei von vier Quartalen lag sie 2013 sogar darüber.

So ist die Gemeinde Rommerskirchen im Vergleich zu frü­her ret­tungs­dienst­lich bes­ser ver­sorgt. Dazu hatte die Verlegung eines Rettungswagens vom Standort der Rettungswache am Kreiskrankenhaus in Grevenbroich vor andert­halb Jahren zum Kraftwerksstandort Neurath bei­getra­gen. In den ers­ten drei Quartalen des Jahres 2013 lag die durch­schnitt­li­che Hilfsfrist zwi­schen 9.00 und 9.19 Minuten; im vier­ten Quartal 2013 betrug sie 9.05 Minuten.

Als länd­li­che Kommune wird Rommerskirchen in der Notfallrettung pri­mär von zwei Rettungswachen aus Grevenbroich und einer Rettungswache aus Dormagen ver­sorgt. Hinzu kommt ein in Köln sta­tio­nier­ter Rettungshubschrauber. Derzeit wird unter­sucht, ob die ret­tungs­dienst­li­che Versorgung der Gemeinde auch in Zukunft aus­rei­chen wird. Dabei wird auch berück­sich­tigt, dass Ende die­ses Jahres der bis­her bei RWE sta­tio­nierte Rettungswagen in das neue Feuerwehrgerätehaus Grevenbroich-​Frimmersdorf/​Neurath ver­legt wer­den soll.

Die Analyse erfolgt im Rahmen der Änderung des kreis­wei­ten ret­tungs­dienst­li­chen Bedarfsplanes, der vom Kreistag beschlos­sen wird und dem die Städte Dormagen und Neuss sowie die gesetz­li­chen Krankenkassen zustim­men müs­sen. Ende Juni soll die Untersuchung abge­schlos­sen sein. „Wenn das Ergebnis ist, dass Rettungswagen anders zu sta­tio­nie­ren sind, wird der Rhein-​Kreis Neuss die erfor­der­li­chen Maßnahmen auch zeit­nah umset­zen”, kün­digt Dezernent Graul an.

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