Rhein-​Kreis Neuss: Positive Jahresbilanz 2013 für ret­tungs­dienst­li­che Versorgung in Rommerskirchen

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Rhein-Kreis Neuss – Die rettungsdienstliche Versorgung in der Gemeinde Rommerskirchen war Thema in der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz.

Wie Ingolf Graul als zuständiger Fachdezernent in dem Gremium berichtete, wurde 2013 die Hilfsfrist (Zielerreichungsgrad) von 12 Minuten im Jahresmittel in 89,85 Prozent der Fälle eingehalten und die angestrebte Quote von 90 Prozent damit so gut wie erreicht. In drei von vier Quartalen lag sie 2013 sogar darüber.

So ist die Gemeinde Rommerskirchen im Vergleich zu früher rettungsdienstlich besser versorgt. Dazu hatte die Verlegung eines Rettungswagens vom Standort der Rettungswache am Kreiskrankenhaus in Grevenbroich vor anderthalb Jahren zum Kraftwerksstandort Neurath beigetragen. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2013 lag die durchschnittliche Hilfsfrist zwischen 9.00 und 9.19 Minuten; im vierten Quartal 2013 betrug sie 9.05 Minuten.

Als ländliche Kommune wird Rommerskirchen in der Notfallrettung primär von zwei Rettungswachen aus Grevenbroich und einer Rettungswache aus Dormagen versorgt. Hinzu kommt ein in Köln stationierter Rettungshubschrauber. Derzeit wird untersucht, ob die rettungsdienstliche Versorgung der Gemeinde auch in Zukunft ausreichen wird. Dabei wird auch berücksichtigt, dass Ende dieses Jahres der bisher bei RWE stationierte Rettungswagen in das neue Feuerwehrgerätehaus Grevenbroich-Frimmersdorf/Neurath verlegt werden soll.

Die Analyse erfolgt im Rahmen der Änderung des kreisweiten rettungsdienstlichen Bedarfsplanes, der vom Kreistag beschlossen wird und dem die Städte Dormagen und Neuss sowie die gesetzlichen Krankenkassen zustimmen müssen. Ende Juni soll die Untersuchung abgeschlossen sein. "Wenn das Ergebnis ist, dass Rettungswagen anders zu stationieren sind, wird der Rhein-Kreis Neuss die erforderlichen Maßnahmen auch zeitnah umsetzen", kündigt Dezernent Graul an.

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