Kaarst: Autofahrer ohne Führerschein leis­tete Widerstand – Schusswaffe

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst (ots) – Mit einem äußerst aggres­si­ven Autofahrer hat­ten es Polizeibeamte in Kaarst am spä­ten Montagabend (24.03.) zu tun.

Gegen 22:00 Uhr fiel den Beamten auf der Karlsforster Straße ein ver­däch­ti­ger Audi mit pol­ni­scher Länderkennung auf. Bei der Kontrolle des 22-​jährigen Fahrers aus Kaarst stellte sich her­aus, dass die­ser seit Juni 2013 auf­grund eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz nicht mehr im Besitz einer gül­ti­gen Fahrerlaubnis ist.

Noch wäh­rend der Überprüfung schlug die Stimmung des jun­gen Mannes um. Er atta­ckierte die Polizisten, schlug und trat um sich. Dabei erlitt ein Polizeibeamter leichte Verletzungen, blieb aber dienst­fä­hig. Mit Mühe gelang es, den Kaarster unter Kontrolle zu brin­gen, dazu leg­ten ihm die Polizisten Handfesseln an. In sei­ner Jacke stell­ten sie neben einem Cliptütchen Marihuana, auch eine scharfe Schusswaffe sicher, wor­auf­hin er vor­läu­fig fest­ge­nom­men wurde.

Da der 22 Jährige nach eige­nen Angaben unter Drogeneinfluss stand, ent­nahm ihm ein Bereitschaftsarzt Basis eine Blutprobe. In Absprache mit dem Arzt und dem Bereitschaftsbeamten des Ordnungsamtes wurde der offen­sicht­lich psy­chisch gestörte Mann in eine Fachklinik ein­ge­wie­sen, da er sei­nen Suizid ankündigte.

Neben dem Verstoß des fah­rens unter Drogeneinfluss, erwar­tet den Neusser dem­nächst ein Verfahren wegen Widerstands gegen Polizeibeamte und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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