Meerbusch/​Neuss: Straßenbahnen und U‑Bahnen fah­ren nicht – falls dieVerhandlungspartner bis heute Abend keine Einigung erzie­len sollten

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss/​Meerbusch/​Düsseldorf – Die Rheinbahn rech­net mit zwei wei­te­ren Streiktagen in der nächs­ten Woche – auch wenn es noch keine offi­zi­elle Bestätigung gibt. 

So plant ver.di ver­mut­lich am Mittwoch und Donnerstag nächs­ter Woche, 26. und 27. März, ganz­tä­gig das Verkehrsunternehmen zu bestrei­ken. Aus nahe­lie­gen­den Gründen – die Gewerkschaft blo­ckiert die Ausfahrten der Betriebshöfe – wer­den wahr­schein­lich alle U‑Bahn‑, Straßenbahn- und die meis­ten Buslinien der Rheinbahn nicht fah­ren kön­nen. Betroffen ist das gesamte Bedienungsgebiet – also die Stadt Düsseldorf, der Kreis Mettmann, die Stadt Meerbusch und die Verbindungen nach Duisburg, Krefeld, Neuss und Ratingen.

Trotz des Streiks ver­sucht die Rheinbahn, auf eini­gen Buslinien Fahrten mög­lich zu machen. Fremdunternehmen, die auch sonst im Auftrag der Rheinbahn im Einsatz sind, könn­ten – weil nicht Tarifpartner von ver.di – diese Leistungen über­neh­men. Die Rheinbahn weist aber dar­auf hin, dass es dafür lei­der keine Gewähr geben kann.

Aktuelle Informationen gibt es unter rhein​bahn​.de/​s​t​r​eik, face​book​.com/​r​h​e​i​n​b​ahn und twit​ter​.com/​r​h​e​i​n​b​a​h​n​_​i​nfo. Informationen rund um die Uhr bekom­men die Kunden außer­dem unter der „Schlauen Nummer“ 01803. 50 40 30(9 Cent/​Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/​Min.).

Die Rheinbahn emp­fiehlt, sich früh­zei­tig über Alternativen zu Straßenbahn, U‑Bahn und Bus zu infor­mie­ren und – soweit mög­lich – auf die S‑Bahnen der Eisenbahnunternehmen umzusteigen.

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