Meerbusch: Hindenburgstraße – Info-​Abend Umbenennung am 8. April

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Sollte die Hindenburgstraße in Büderich umbe­nannt wer­den oder soll sie ihren Namen behalten? 

In der Meerbuscher Politik gehen die Meinungen dar­über aus­ein­an­der – ebenso wie in der Bürgerschaft. Prompt lie­gen dem Haupt‑, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss inzwi­schen auch zwei kon­träre Bürgeranträge zu dem Thema vor.

Die Politiker haben die Entscheidung dar­über ver­tragt und statt des­sen eine öffent­li­che Info-​Veranstaltung beschlos­sen. Termin ist Dienstag, der 8. April, 18 Uhr, in der Aula des Städtischen Mataré-​Gymnasiums an der Niederdonker Straße in Büderich. Hier soll in offe­ner Runde mit Ausschussmitgliedern und Bürgern über Straßenumbenennungen im Allgemeinen, aber natür­lich auch über die Straßenbenennung nach Hindenburg im Besonderen dis­ku­tiert werden.

Wie vom Hauptausschuss gewünscht, hat die Stadtverwaltung auch einen Referenten gefun­den, der aus wis­sen­schaft­li­cher Sicht in die Thematik ein­füh­ren wird. Professor Dr. Christoph Nonn, Lehrstuhlinhaber für Neueste Geschichte an der Heinrich-​Heine-​Universität in Düsseldorf, wird die his­to­ri­sche Rolle Hindenburgs beleuch­ten, aber auch erör­tern, wel­che Argumente für oder gegen Straßenbenennungen nach Personen der Geschichte spre­chen. Dazu soll geklärt wer­den, wel­che recht­li­chen Aspekte gege­be­nen­falls zu berück­sich­ti­gen sind.

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