Meerbusch: Die Hygiene-​Kur für Meerbuschs Spielplatzsand

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Durch Meerbuschs Straßen wer­den ab die­sem Frühjahr weni­ger Lastwagen fahren. 

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Der Sandmaster im Einsatz auf dem Spielplatz an der Insterburger Straße in Bovert. Foto Stadt Meerbusch

Der Grund: Der Sand auf den 56 städ­ti­schen Kinderspielplätzen sowie in den Außenanlagen der Kitas und Schulen wird fortan nicht mehr jähr­lich aus­ge­bag­gert, abtrans­por­tiert und neu gelie­fert, son­dern vor Ort gerei­nigt. Derzeit bear­bei­tet die Firma Sandmaster aus Wendlingen im Auftrag der Stadt rund 8.600 Quadratmeter Sandflächen bis in eine Bodentiefe von 40 Zentimetern. Kostenpunkt: 32.000 Euro.

Die Bearbeitungsmaschinen funk­tio­nie­ren ebenso ein­fach wie wir­kungs­voll. Über ein Förderband wird der auf­ge­gra­bene Sand gegen ein Rost gewor­fen, Unrat wie Zigarettenkippen, Scherben oder Tierexkremente wer­den aus­ge­siebt, der Sand rie­selt auf­ge­lo­ckert und belüf­tet zurück. Ein Austausch des Sandes ist somit erfah­rungs­ge­mäß nur noch alle acht bis zehn Jahr erfor­der­lich. Sand, der sich im lau­fen­den Spielbetrieb „ver­flüch­tigt” hat, wird zudem regel­mä­ßig nachgefüllt.

Wir haben es hier mit einem über­aus umwelt­freund­li­chen, TÜV-​zertifizierten Verfahren zu tun, das ratio­nell ist und natür­li­che Ressourcen schont”, so Michael Betsch, als Bereichsleiter ver­ant­wort­lich für den Baubetriebshof, für Grünflächen und Friedhöfe der Stadt. „Der Sand ist nach der Behandlung hygie­nisch sau­ber und wie neu.”

In etwa drei Wochen sol­len die Arbeiten abge­schlos­sen sein.

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