Neuss: Planungen für BMX-​Strecke sind abgeschlossen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Norf – Der Bau einer BMX-​Strecke in Neuss ist in greif­bare Nähe gerückt. Auf einer lange Zeit unge­nutz­ten Fläche neben dem von Waldthausen-​Stadion in Norf soll noch in die­sem Jahr eine Hügellandschaft aus Erde ent­ste­hen, damit „Dirtjumper“ ihrer Sportart auch in Neuss nach­ge­hen können.

Der Bauantrag ist bereits gestellt. Wir sind opti­mis­tisch, dass wir in weni­gen Wochen mit den Arbeiten los­le­gen kön­nen“, freuen sich die Initiatoren des Projektes, Dr. Hermann-​Josef Baaken vom TSV Norf und Thomas Kaumanns vom Förderverein Nüsser Pänz. Bislang gibt es in Neuss keine Möglichkeiten, die Sportart „Dirtjump“ aus­zu­üben. BMX-​Fans fah­ren des­halb oft in umlie­gende Städte.

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Thomas Kaumanns (Förderverein Nüsser Pänz), Hermann-​Josef Baaken (TSV Norf) und BMX-​Fahrer Andreas Chronz (von links) wol­len dort, wo heute eine mit Gestrüpp über­wach­sene Fläche ist, eine BMX-​Strecke anle­gen. Foto: Privat

Das soll sich bald ändern. Schon vor ein paar Jahren hat­ten sich einige jugend­li­che BMX-​Fahrer an Kaumanns gewandt und ihm ihren Wunsch nach einer BMX-​Anlage vor­ge­tra­gen. Es folgte eine lange Zeit der Planungen. „Wir muss­ten einen Standort fin­den und zahl­rei­che Projektpartner mit ins Boot holen“, erklärt Kaumanns, der mit dem Förderverein Nüsser Pänz die Koordinierung über­nom­men hat. Einer davon ist der TSV Norf, auf des­sen Sportanlage die BMX-​Strecke künf­tig behei­ma­tet ist. „Wir grei­fen Trends auf und bie­ten den Jugendlichen unter Aufsicht die Möglichkeit, ihren Sport aus­zu­üben“, sagt der Vorsitzende Baaken, der bereits ein Modell erar­bei­tet hat, wie die Jugendlichen dem Verein ange­schlos­sen und auf dem Gelände auch ver­si­chert sind.

Das Besondere an die­sem Projekt ist: Ein Großteil der Gewerke wird in Eigenarbeit von den künf­ti­gen Nutzern und mit Hilfe von Unternehmern aus dem loka­len Umfeld ent­gelt­frei ver­rich­tet. Das hilft, die Kosten ins­ge­samt mög­lichst gering zu hal­ten. Mit im Boot sit­zen außer­dem die Stadt Neuss und der Sozialdienst katho­li­scher Männer, der in den angren­zen­den Stadtteilen Angebote der Jugendarbeit macht.

Ich freue mich, dass wir Jugendlichen und jun­gen Erwachsenen in Neuss dem­nächst noch mehr Freizeitmöglichkeiten bie­ten kön­nen und somit das von Waldthausen-​Stadion als Sport- und Freizeitanlage auf­ge­wer­tet wird. Besonders toll ist, dass die Nutznießer sel­ber mit anpa­cken. Diese Initiative unter­stüt­zen wir gerne“, so Kaumanns abschließend.

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