Korschenbroich: Baustart – Barrierefreie Personentunnel

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Der nächste wich­tige Schritt zum bar­rie­re­freien Ausbau der bei­den Bahnhöfe und deren Umfelder steht kurz bevor.

Das Tiefbauamt wird zuerst den Personentunnel in Kleinenbroich umbauen, der unter der Bahnlinie hin­durch von der Ladestraße an den Aufgängen zu den Bahnsteigen vor­bei zur Rhedung führt. Was tut sich hier?

Wir schaf­fen hier einen Durchgang mit einer 6‑prozentigen Neigung, die Rollstuhlfahrer und Menschen mit dem Rollator bes­ser pas­sie­ren kön­nen als die bis­he­rige stei­lere Rampe. Außerdem zie­hen wir so genannte Ruhepodeste neu ein. Das sind ebene Flächen, auf denen die Menschen auf dem Weg run­ter und hoch ver­schnau­fen kön­nen“, erklärt Tiefbauamtsleiter Christoph Herchner. Die Arbeiter begin­nen im Laufe die­ser Woche mit klei­ne­ren Arbeiten im Randbereich.

Ab 17. März um 8 Uhr bleibt der Durchgang für sie­ben Wochen aber ganz gesperrt, weil er mit 2,50 Meter Breite zu schmal für eine Teilschließung ist. Offen bleibt für Fußgänger und Bahnreisende der Treppenzugang im Nordwesten des Bahnhofs, der über den P&R‑Platz zu errei­chen ist. Wer keine Treppen nut­zen kann, muss lei­der für die Bauzeit des Tunnels einen Umweg in Kauf nehmen.

Für die betref­fen­den Passanten führt der Weg von der Rhedung aus gese­hen die Matthiasstraße hin­un­ter, rechts über die Fußgängerbrücke auf die Südseite und über den Parkplatz zur Ladestraße – und somit dem ande­ren Tunnelende. „Gerade weil zum Beispiel Menschen mit Behinderungen bis­her nicht ohne eine Treppe zu pas­sie­ren zu den Gleisen gelang­ten, haben wir als Stadt so lange gemein­sam mit Politik und Bürgern für den Ausbau unse­rer Bahnhöfe gerun­gen. Jetzt sind wir kurz vor dem Ziel. Bis dahin müs­sen wir mit die­ser Einschränkung, die mit dem Behindertenbeauftragten abge­stimmt ist, lei­der zurecht­kom­men“, sagt Georg Onkelbach.

Anders sind die bau­li­chen Bedingungen im Personentunnel am Bahnhof Korschenbroich, der von der Hindenburgstraße zur Herrenshoffer Straße führt. Er ist vier Meter breit, so dass immer nur eine Hälfte für die Arbeiten zu sper­ren ist, wäh­rend die Bahnreisenden und Fußgänger die jeweils andere Hälfte nutzen.

Hier sind ab 12. März keine Räder mehr an den Geländern zum Durchgang abzu­stel­len, weil dann die Vorarbeiten im Umfeld star­ten. Einen Termin für die Teilsperrung gibt es noch nicht, er hängt vom Fortschritt der ande­ren Bauarbeiten ab.

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