Meerbusch: Der „Tote Winkel“ – eine ganze Schulklasse ver­schwin­det

Meerbusch-Büderich – Vermehrt legen Schülerinnen und Schüler ihren Schulweg mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurück. Dabei können unterschiedlichste Gefahrensituationen auftreten.

Kraftfahrer müssen sich auch deshalb immer darauf einstellen, dass Kinder sich im Straßenverkehr nicht regelkonform und situationsgerecht verhalten, und ihre Fahrweise anpassen. Ein großes Gefahrenpotential für die jungen Verkehrsteilnehmer beinhaltet der sogenannte „Tote Winkel“ bei allen größeren Kraftfahrzeugen.

Gemeinsam mit dem Verein „Transportbotschafter“, veranstalten die Verkehrssicherheitsberater Sabine Porrio und Herbert Klinder der Kreispolizeibehörde Neuss zu diesem Thema eine Aufklärungsaktion.

2014-03-05_polizei_lkw
Foto: Polizei

An einem amerikanischen Truck, dem sogenannten „TIMO-Truck“, auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz, am Dienstag den 11.03.2014 in der Zeit von 8 bis 14 Uhr, demonstrieren die Verkehrssicherheitsberater anschaulich das Problem „Toter Winkel“. Die Aktion richtet sich an jeden der daran Interesse hat.

Auch die Schüler der 4. Klassen der nahegelegenen Brüder-Grimm-Schule und der Mauritiusschule erhalten die Gelegenheit den „TIMO-Truck“ mit seinen toten Winkeln zu erkunden. Mit einer Plane veranschaulichen die Verkehrssicherheitsberater das Problem. Die ganze Klasse oder eine andere Personengruppe stellt sich auf eine Plane, die rechts neben dem Truck ausgelegt wurde und den toten Winkel markiert. Auf diese Fläche passen bis zu 30 Kinder. Nun klettern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzeln in das Führerhaus, und stellen fest, dass sie im Außenspiegeln nicht alles sehen können, was vor sich geht.

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)