Meerbusch: Der „Tote Winkel“ – eine ganze Schulklasse verschwindet

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Büderich – Vermehrt legen Schülerinnen und Schüler ihren Schulweg mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurück. Dabei kön­nen unter­schied­lichste Gefahrensituationen auftreten. 

Kraftfahrer müs­sen sich auch des­halb immer dar­auf ein­stel­len, dass Kinder sich im Straßenverkehr nicht regel­kon­form und situa­ti­ons­ge­recht ver­hal­ten, und ihre Fahrweise anpas­sen. Ein gro­ßes Gefahrenpotential für die jun­gen Verkehrsteilnehmer beinhal­tet der soge­nannte „Tote Winkel“ bei allen grö­ße­ren Kraftfahrzeugen.

Gemeinsam mit dem Verein „Transportbotschafter“, ver­an­stal­ten die Verkehrssicherheitsberater Sabine Porrio und Herbert Klinder der Kreispolizeibehörde Neuss zu die­sem Thema eine Aufklärungsaktion.

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Foto: Polizei

An einem ame­ri­ka­ni­schen Truck, dem soge­nann­ten „TIMO-​Truck“, auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz, am Dienstag den 11.03.2014 in der Zeit von 8 bis 14 Uhr, demons­trie­ren die Verkehrssicherheitsberater anschau­lich das Problem „Toter Winkel“. Die Aktion rich­tet sich an jeden der daran Interesse hat.

Auch die Schüler der 4. Klassen der nahe­ge­le­ge­nen Brüder-​Grimm-​Schule und der Mauritiusschule erhal­ten die Gelegenheit den „TIMO-​Truck“ mit sei­nen toten Winkeln zu erkun­den. Mit einer Plane ver­an­schau­li­chen die Verkehrssicherheitsberater das Problem. Die ganze Klasse oder eine andere Personengruppe stellt sich auf eine Plane, die rechts neben dem Truck aus­ge­legt wurde und den toten Winkel mar­kiert. Auf diese Fläche pas­sen bis zu 30 Kinder. Nun klet­tern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein­zeln in das Führerhaus, und stel­len fest, dass sie im Außenspiegeln nicht alles sehen kön­nen, was vor sich geht.

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