Notfall im Tunnel: Wie ver­halte ich mich richtig?

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – (straßen.nrw) Tipps zum rich­ti­gen Verhalten für Verkehrsteilnehmer, wenn es im Tunnel zu einem Unfall kommt, lie­fert jetzt eine neue Broschüre des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen. 

Die Broschüre wird in die­sen Tagen in den Shops der größ­ten Rastanlagen der Autobahn Tank & Rast in NRW verteilt.

Was tun im Notfall?
Erster Hinweis auf einen Unfall im Tunnel ist für den Autofahrer das Ampel-​Rotlicht vor dem Portal: In die­sem Fall muss vor dem Tunnel ange­hal­ten wer­den, es darf nicht wei­ter­ge­fah­ren wer­den. Es soll dabei dar­auf geach­tet wer­den, dass der Schrankenbereich am Tunneleingang frei bleibt, damit die Schranken schlie­ßen kön­nen. Danach soll auf die Lautsprecherdurchsagen gehört wer­den. Hinweise kön­nen auch über das Radio kom­men. Wenn es zum Stillstand kommt, muss sofort das Warnblinklicht ein­ge­schal­tet wer­den. Zudem sollte Abstand zum Vordermann gehal­ten wer­den. Für die Einsatzkräfte sol­len sofort Rettungsgassen gebil­det werden.

Wenn der Unfall gerade erst pas­siert ist, muss die Unfallstelle abge­si­chert wer­den. Über die Notrufstation kann der Unfall gemel­det wer­den, zudem muss erste Hilfe geleis­tet wer­den. Wenn es brennt, kann in der Notrufnische auch „Brandalarm” aus­ge­löst wer­den. In die­sem Fall soll der Tunnel so schnell wie mög­lich über die mar­kier­ten Fluchtwege ver­las­sen wer­den. Achtung: Bei der Flucht in die Nachbarröhre kann es sein, dass dort der Verkehr noch fließt!

Sicher im Tunnel
Grundsätzlich muss im Tunnel mit Licht gefah­ren wer­den, die Sonnenbrille gehört abge­setzt. Die vor­ge­schrie­bene Geschwindigkeit darf nicht über­schrit­ten wer­den, zudem sollte das Radio lau­fen. Jeder Verkehrsteilnehmer wird um erhöhte Aufmerksamkeit gebe­ten, dazu gehört auch der aus­rei­chende Abstand zum Vordermann. Im Tunnel darf nur im Notfall ange­hal­ten wer­den. Rückwärtsfahren und Wenden sind tabu. Die Sicherheitseinrichtungen sollte man sich wäh­rend der Tunneldurchfahrt genau anschauen und einprägen.

Tunnelland NRW
Nordrhein-​Westfalen hat die dritt­höchste Tunneldichte bun­des­weit. Allein der Landesbetrieb Straßenbau NRW betreut 55 Tunnel. Viele wer­den im seit zehn Jahren lau­fen­den Sicherheitsprogramm auf den neu­es­ten Stand gebracht (www​.tun​nel​.nrw​.de  Nachrüstprogramm). Auch wenn viele Verbesserungen bereits ein­ge­baut wur­den, ist noch offen, wann das Programm endet. Zu auf­wän­dig sind teil­weise die Ein- und Umbauten, die unter Berücksichtigung des lau­fen­den Verkehrs vor­ge­nom­men wer­den müs­sen. Außerdem ent­wi­ckelt sich der Stand der Technik regel­mä­ßig weiter.

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