Meerbusch: Bunt, pop­pig, lebens­froh – „MeerbuschLive“ – Das neue Stadtposter

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Meerbusch – Zum 40-​jährigen Stadtbestehen 2010 stell­ten Stadtmarketing und Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus erst­mals ein Stadtposter vor. 

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Bürgermeister Dieter Spindler und die Künstlerin Anastasia May ent­hül­len das neue Stadtplakat

Seitdem ist „Der Meerbuscher”, gestal­tet von dem Lank- Latumer Grafiker und Illustrator David Norman, zum belieb­ten Deko-​Objekt in Meerbuscher Eigenheimen, Wohnungen, Büros und Arztpraxen geworden.

Jetzt gibt es in der jun­gen Galerie der Meerbusch-​Poster ein zwei­tes Kunstwerk: „Meerbusch Live” heißt die Arbeit der Künstlerin Anastasia May, die zum Auftakt der Rheingolf-​Messe am Stand der Stadt vor­ge­stellt wurde. „Ich wollte in mei­nem Bild das fröh­li­che Gesicht die­ser Stadt künst­le­risch frei dar­stel­len – mit vie­len klei­nen Dingen, die das Leben bei uns so schön und bunt machen”, so Anastasia May. De Stadt habe viele schöne Ecken, gemüt­li­che Cafes und Restaurants zum Freundetreffen, Felder und Wald, luf­tige Rheinlandschaft und vor allem viele nette Menschen. „Das hat mich schon immer fas­zi­niert und viele Skizzenbücher gefüllt.”

2014-02-21_Mee-Stadtplakat_007Entsprechend bunt und lebens­froh ist das Poster gewor­den: Dominiert von kräf­ti­gem Rot zeigt sich Meerbusch als Popart-​Gesamtkunstwerk. Eine junge Frau im rot gepunk­te­ten Sommerkleid im Straßenkaffee, ein Schütze in jäger­grü­ner Uniform beim Bier, eine rot­haa­rige Radlerin mit lan­ger Mähne auf dem Drahtesel – das ganze vor einer hei­te­ren Stadtkulisse mit beschwing­ten Kirchtürmen, Stadtbibliothek, Teehäuschen, Wasserturm und Windmühle. Natürlich dür­fen auch Rheinfähre und Rheinbrücke nicht fehlen.

”Meerbusch Live” spricht junge Leute an, die Spaß haben an Farbe und Form”, sagt Alexandra Schellhorn. „Und es steht für ein ganz neues Stadtimage.” Natürlich bleibe „Der Meerbuscher” dane­ben wei­ter­hin als Stadtposter im Angebot. Den Kontakt zur Künstlerin hatte Meerbuschs Wirtschafsförderin Heike Reiß her­ge­stellt. Anastasia Mays erste Entwürfe waren im Rathaus spon­tan auf Begeisterung gestoßen.

Das Poster (Größe 80x100cm) gibt es ab sofort zum Preis von 19 Euro in den drei Bürgerbüros der Stadtverwaltung und im Buchhandel.

Biografie Anastasia May

2014-02-21_Mee-Stadtplakat_003Alte Märchen und Sagen, fas­zi­nie­rende Bräuche und Geschichten der ansäs­si­gen Völker haben eine Sehnsucht nach Zauber in Ihrer Seele geweckt. Als Kind war sie fas­zi­niert von den Bilderbüchern und fing bereits mit 6 Jahren an, ihre ers­ten Illustrationen zu den Märchen zu malen. Die Eltern haben die künst­le­ri­sche Entwicklung von Anastasia sehr stark unter­stützt und geför­dert. Sie nahm Kunstunterricht, besuchte eine Ballettschule und sang im berühm­ten St. Petersburger Fernsehrundfunk-Chor.

Im Jahr 2002 wan­derte sie mit Ihren Eltern nach Tschechien aus und been­dete ihre Schule in Prag. Bereits mit 16 Jahren hat sie ange­fan­gen Ihre Bilder in Tschechischen Galerien aus­zu­stel­len. Die mär­chen­hafte Kulturmetropole Prag bestä­tigte sie in ihrer Entscheidung, sich stark dem gra­fi­schen Bereich zu wid­men. Sie ent­wi­ckelte ihre ganz eigene Bildsprache, mit der sie ihre Märchenwelten dem Betrachter näher­brin­gen konnte.

Im Jahr 2008 begann sie das Studium von Grafik und Design, mit dem Schwerpunkt Illustration, in Krefeld. Sie ent­wi­ckelte meh­rere Buchprojekte, beschäf­tigte sich mit ver­schie­de­nen Drucktechniken und Fotografie. Die Kunstreisen nach Spanien, Mexiko, Frankreich und Griechenland gaben ihr viele neue Impulse und beflü­gel­ten ihre Fantasie. Während des Studiums betei­ligte sie sich an ver­schie­de­nen Ausstellungen in Deutschland und Tschechien.

Ihre Bilder strah­len in leuch­ten­den Farben, ihre Figuren schei­nen aus ande­ren Welten zu kom­men und die alten Weisheiten der unter­schied­li­chen Kulturen spie­geln sich in Ihren Bildern wie­der. Anastasias Sehnsucht nach der Leichtigkeit des Seins spürt man in allen ihren Arbeiten und sie laden die Betrachter ein, in die zau­ber­hafte Welt ihrer Phantasie ein­zu­tau­chen. Ihre Bilder sind mit Harmonie und Freude erfüllt, sie berüh­ren unsere Herzen auf ganz eigene Weise.

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