Meerbusch: Baubeginn zur Erweiterung der Umspannanlage in Osterath

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Osterath – Nächste Woche star­tet der Ausbau der Umspannanlage Osterath. Der Antrag nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz wurde Mitte Februar von der zustän­di­gen Behörde beim Rhein-​Kreis Neuss genehmigt. 

Amprion beginnt nächste Woche mit der Einrichtung der Baustelle inner­halb der bereits bestehen­den Anlage. Zunächst wer­den ab 5. März Baucontainer (Sanitär‑, Büro- und Lagercontainer) auf­ge­stellt. Voraussichtlich ab 10. März star­ten dann die eigent­li­chen Bau- und Stahlmontagearbeiten. Insbesondere beim Abbruch von Fundamenten lässt sich eine Lärmbelästigung im Umfeld lei­der nicht aus­schlie­ßen. Auf der Baustelle wird grund­sätz­lich nur werk­tags gearbeitet.

Der gesamte Baustellenverkehr mei­det die benach­bar­ten Wohngebiete und läuft statt­des­sen über die Landstraße L 154 (Westring/​Kaarster Straße), über die Verbindungsstraße (Privatweg) zur Gruttorfer Weg in die Umspannanlage. Bei Hinweisen und Kritik zum Bauablauf kön­nen sich Anwohner unter der kos­ten­lo­sen Telefonnummer 0800 – 5895 2474 an Amprion wenden.

Die Osterather Umspannanlage wird auf bestehen­der Grundstücksfläche aus­ge­baut. Im Juli 2013 hatte Amprion dar­über bei einem öffent­li­chen Informationsabend über die Erweiterung infor­miert. Die Umspannanlage wird um eine so genannte Umgehungsschiene, auf der ankom­mende und abge­hende Stromleitungen geführt und geschal­tet wer­den, drei zusätz­li­che Schaltfelder, eine wei­tere Kupplung und zwei Transformatoren erwei­tert. Die Transformatoren sind für die Umspannung von 380kV auf 110kV not­wen­dig und stel­len künf­tig die regio­nale Stromversorgung im Raum Meerbusch sicher. Sie erset­zen lang­fris­tig die glei­che Anzahl bis­he­ri­ger 220-​kV-​Trafos in der Anlage. Die Trafos wer­den erst Ende des Jahres über die Schiene in die Umspannanlage geliefert.

Der Ausbau der Umspannanlage soll je nach Bauablauf und Witterung bis Anfang 2016 fer­tig­ge­stellt sein. Die Anlage wird dann zudem umfas­send begrünt, um einen Sichtschutz für die Anwohner zu bie­ten. Amprion inves­tiert hier­für rund 24 Millionen Euro.

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