Meerbusch: Baubeginn zur Erweiterung der Umspannanlage in Osterath

Meerbusch-Osterath – Nächste Woche startet der Ausbau der Umspannanlage Osterath. Der Antrag nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz wurde Mitte Februar von der zuständigen Behörde beim Rhein-Kreis Neuss genehmigt.

Amprion beginnt nächste Woche mit der Einrichtung der Baustelle innerhalb der bereits bestehenden Anlage. Zunächst werden ab 5. März Baucontainer (Sanitär-, Büro- und Lagercontainer) aufgestellt. Voraussichtlich ab 10. März starten dann die eigentlichen Bau- und Stahlmontagearbeiten. Insbesondere beim Abbruch von Fundamenten lässt sich eine Lärmbelästigung im Umfeld leider nicht ausschließen. Auf der Baustelle wird grundsätzlich nur werktags gearbeitet.

Der gesamte Baustellenverkehr meidet die benachbarten Wohngebiete und läuft stattdessen über die Landstraße L 154 (Westring/ Kaarster Straße), über die Verbindungsstraße (Privatweg) zur Gruttorfer Weg in die Umspannanlage. Bei Hinweisen und Kritik zum Bauablauf können sich Anwohner unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 - 5895 2474 an Amprion wenden.

Die Osterather Umspannanlage wird auf bestehender Grundstücksfläche ausgebaut. Im Juli 2013 hatte Amprion darüber bei einem öffentlichen Informationsabend über die Erweiterung informiert. Die Umspannanlage wird um eine so genannte Umgehungsschiene, auf der ankommende und abgehende Stromleitungen geführt und geschaltet werden, drei zusätzliche Schaltfelder, eine weitere Kupplung und zwei Transformatoren erweitert. Die Transformatoren sind für die Umspannung von 380kV auf 110kV notwendig und stellen künftig die regionale Stromversorgung im Raum Meerbusch sicher. Sie ersetzen langfristig die gleiche Anzahl bisheriger 220-kV-Trafos in der Anlage. Die Trafos werden erst Ende des Jahres über die Schiene in die Umspannanlage geliefert.

Der Ausbau der Umspannanlage soll je nach Bauablauf und Witterung bis Anfang 2016 fertiggestellt sein. Die Anlage wird dann zudem umfassend begrünt, um einen Sichtschutz für die Anwohner zu bieten. Amprion investiert hierfür rund 24 Millionen Euro.

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