Meerbusch: Durchsuchung auf Gehöft – Polizei hebt „Messi-​Lager” aus

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Robert Schilken, Herausgeber



Düsseldorf/​Meerbusch (ots) – Bei der Vollstreckung eines Durchsuchungsbeschlusses wegen mög­li­cher Verstöße gegen das Waffengesetz auf einem Meerbuscher Bauernhof, stie­ßen die Beamten der Neusser Polizei ges­tern auf ein regel­rech­tes „Messi-​Lager”.

Der 45-​jährige Beschuldigte hatte Unmengen von Unrat und Militaria auf dem etwa 3000 Quadratmeter gro­ßen Gelände gehor­tet. Die Maßnahmen wer­den noch meh­rere Tage andau­ern. Die Einsatzleitung und Koordinierung hat die Düsseldorfer Polizei über­nom­men. Die Ermittlungen der Neusser und der Düsseldorfer Kriminalpolizei unter Leitung der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft dau­ern an.

Die Maßnahmen gestal­ten sich wegen der chao­ti­schen Gegebenheiten vor Ort als schwie­rig und lang­wie­rig. Neben Tonnen von Schrott, Plastikmüll, Werkzeugen, Fahrzeugteilen und Kleidungsstücken lagern auf dem Gelände auch Weltkriegs-​Devotionalien. Die Mitarbeiter der Stadt und des Umweltamtes arbei­ten sich suk­zes­sive mit Unterstützung der Polizei durch die „Müllberge”. Ob sich unter den sicher­ge­stell­ten Gegenständen auch straf­recht­lich rele­vante befin­den, müs­sen wei­tere Untersuchungen durch Sachverständige erge­ben. Die Ermittlungen dau­ern an. Der 45-​jährige Bewohner lässt sich anwalt­lich vertreten.

Parallel wur­den ges­tern durch die Polizei in Teltow (Brandenburg) bei einem 46-​Jährigen ent­spre­chende Durchsuchungsmaßnahmen mit dem­sel­ben Anfangsverdacht durch­ge­führt. Der 46-​Jährige hatte sich frü­her eben­falls auf dem Meerbuscher Gehöft auf­ge­hal­ten und Bezüge zu dem 45 Jahre alten Neusser.

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