Bilanz der Kreisleitstelle: Im letz­ten Jahr 67.740 Einsätze über den Notruf 112

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Den Notruf 112 wähl­ten die Bürger im Rhein-​Kreis Neuss im ver­gan­ge­nen Jahr rund 300 000 Mal.

In 67 740 Fällen war die Lage ernst. Rettungsdienst und Feuerwehr muss­ten aus­rü­cken”, berich­tet Kreisordnungsamtsleiter Hans-​Joachim Klein in sei­ner Jahresbilanz. Das waren über 2 000 mehr Einsätze als im Jahr 2013.

2014-02-11_rkn_leitstelle3Im Durchschnitt gin­gen täg­lich über 800 Notrufe in der Kreisleitstelle ein. Die Leitstelle für Rettungsdienst und Brandschutz des Rhein-​Kreises Neuss ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt. Am Hammfelddamm in Neuss geht aus allen kreis­an­ge­hö­ri­gen Städten und Gemeinden der Notruf 112 zen­tral ein. Hier neh­men immer min­des­tens vier Disponenten – alles erfah­rene Feuerwehrleute und aus­ge­bil­dete Rettungsassistenten – die Anrufe an. Sie sind auf Notfälle vor­be­rei­tet und kön­nen jeder­zeit mehr als 1 600 Feuerwehrkräfte und 400 Helfer im Rettungsdienst mit ihren 470 Fahrzeugen im Rhein-​Kreis Neuss alarmieren.

4 583 Mal muss­ten die Feuerwehren im ver­gan­ge­nen Jahr aus­rü­cken. Die frü­here Kernaufgabe der Feuerwehr – das Feuerlöschen – ist heute zah­len­mä­ßig nicht mehr Hauptaufgabe. Technische Hilfeleistungen ste­hen heute im Vordergrund – von der Personenrettung bei Verkehrsunfällen bis zum Sturmeinsatz bei abge­knick­ten Bäumen. 63 157 Mal hat die Kreisleitstelle den Rettungsdienst für not­fall­me­di­zi­ni­sche Hilfen und Verletztentransporte in den Einsatz geschickt.

Im Rhein-​Kreis Neuss set­zen wir im Bereich Feuerschutz, Rettungsdienst und Katastrophenabwehr seit vie­len Jahrzehnten auf die bewährte Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren und den Hilfs- und Rettungsorganisationen im Kreisgebiet”, betont Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke und fährt fort: „Ein solch umfas­sen­der Schutz ist nur mög­lich durch die vie­len Ehrenamtler, die sich vor­bild­lich in den Dienst für unsere Sicherheit und für unsere Gesundheit stellen.”

(5 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)