Dormagen: Eltern kön­nen sich an Familienhebamme wenden

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Dormagen – Wenn Frauen in der Schwangerschaft Rat suchen oder Eltern nach der Geburt ihres Kindes Hilfe benö­ti­gen, kön­nen sie sich ab sofort auch an eine Familienhebamme in Dormagen wenden. 

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Bürgermeister Peter-​Olaf Hoffmann begrüßt Violette Misch (2.v.r.) in ihrer neuen Tätigkeit als Familienhebamme. Sie arbei­tet eng mit Jugendamtsleiterin Martina Hermann (rechts) und der zustän­di­gen Koordinatorin Sabine Lindenkamp (links) zusam­men. Foto: Stadt Dormagen

Seit Februar steht Violetta Misch für diese Aufgabe im Auftrag der Stadt zur Verfügung. „Wir wol­len so früh wie mög­lich für Familien da sein und ihnen die Scheu neh­men, bei Bedarf auch wirk­lich Unterstützungsleistungen in Anspruch zu neh­men”, erklärt Bürgermeister Peter-​Olaf Hoffmann. „Dabei hel­fen Hebammen, weil sie für die Eltern gerade in der Phase rund um die Geburt beson­dere Vertrauenspersonen sind”, macht Jugendamtsleiterin Martina Hermann-​Biert deutlich.

Bereits seit 1994 arbei­tet die exami­nierte Hebamme Violetta Misch eng mit dem Kreiskrankenhaus in Dormagen zusam­men. Die 44-​jährige Neusserin steht allen Eltern jetzt unent­gelt­lich bereit, wenn sie Fragen zur rich­ti­gen Ernährung und Pflege ihres Kindes haben oder Probleme auf­tau­chen, weil das Baby bei­spiels­weise stän­dig schreit und nicht zu beru­hi­gen ist. „Auch wenn die Eltern durch die vie­len Veränderungen, die der Säugling in ihr Leben bringt, plötz­lich in finan­zi­elle Schwierigkeiten gera­ten oder sich andere Notsituationen erge­ben, kann die Familienhebamme hel­fen. Sie ist für die Eltern die Lotsin zu allen vor­han­de­nen Unterstützungsangeboten in Dormagen”, erläu­tert die Jugendamtsleiterin.

Neben ihrer Hebammenausbildung erwirbt Violetta Misch für ihre neue Aufgabe der­zeit eine Zusatzqualifikation. „Ich stehe den Eltern gern zur Seite, denn gemein­sam mit ihnen geht es mir darum, den Kindern einen guten Start ins Leben zu ermög­li­chen”, sagt sie. Bereits ab der Schwangerschaft bis zum zwölf Lebensmonaten des Kindes kön­nen sich Mütter und Väter an die Familienhebamme wen­den. Sie ergänzt die zahl­rei­chen ande­ren Hilfestellen in Dormagen wie die städ­ti­schen Bezirkssozialarbeiter, die Caritas-​Familienberatung oder die Flexible Erziehungshilfe von Caritas, Diakonie und Arbeiterwohlfahrt. „Mit der Familienhebamme bauen wir unsere Leistungen im Bereich der frü­hen Förderung für Familien wei­ter aus. Dieses Angebot ist ein neuer Baustein in unse­rem bun­des­weit renom­mier­ten Dormagener Modell”, so Bürgermeister Hoffmann.

Eltern, die Rat und Hilfe von der Familienhebamme wün­schen, kön­nen sich tele­fo­nisch unter 01575–4057875 an Violetta Misch oder unter 02133/257–247 an die zustän­dige Koordinatorin im Jugendamt, Sabine Lindenkamp, wenden.

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