Jüchen: Mundartabend des Bürgerschützen – und Heimatvereins

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Schon eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn, am Freitag den 31.01.2014, war der ehr­wür­dige Saal im Haus Katz in Jüchen bis auf den letz­ten Platz gefüllt. 

Zahlreiche Gäste aus Jüchen und aus den umlie­gen­den Dörfern harr­ten auf den Beginn der Veranstaltung und wur­den nicht ent­täuscht. Unter den Anwesenden waren neben bekann­ten Gesichtern der Lokalpolitik auch S.M. Kurt Leines mit Gattin Ute und S.M Richard Sachse aus Bedburdyck-​Stessen. Zu dem Reigen der Vortragenden gehör­ten neben S.M. Richard Sachse, Urgestein und Ehrenpräsident Hubert Klinkhammer auch Bürgermeister Harald Zillikens und das Duett aus der ehe­ma­li­gen Bürgermeisterin Margarete Kranz und der sou­ve­rän debü­tie­ren­den Sophie Küster. Gerade Hans Müller und Sophie Küster zeig­ten in ihren authen­ti­schen Beiträgen, mit wel­cher Leichtigkeit das Jöcher Platt gespro­chen wer­den kann.

Musikalisch und stimm­lisch über­zeug­ten die bekannt guten Jööcher Bänkelsänger mit ihren ein­gän­gi­gen Melodien und Texten, der ganze Saal sang die Refrains gerne mit. Heinz Luchtmann zeigte sein Können außer­dem im Redevortrag. Hubert Prisack sang vom Kinddäuf Feß, Peter Kronenberg beglei­tete ihn dazu auf der „Quättschbühl“. So wech­selte das Publikum von der Freude am Gesang immer wie­der in ein anste­cken­des Gekichere und in einige herbe Lacher, wenn das weich klin­gende Platt den def­ti­gen Witz gekonnt auf den Punkt brachte.

Ganz beson­ders her­vor­zu­he­ben war neben dem Vortrag von Günter Wilms aus Gierath „üver sing Höötche“ auch der Sketch des Teams der Realschule Jüchen. Lehrerin Monika Streger ließ Anna Bak, Lara Schrills und Maurice Steiner über­zeu­gend und mit Witz vor­tra­gen, wie die Skype-​Smartphone-​Generation sich – den situativ-​spontanen Erziehungsansätzen der Lehrer aus­ge­lie­fert – fragte: „Jett donn oder Nix donn?“. Hedwig Kuhn machte dann sogar das Jüchener Original Hubert Prisack zur Hauptfigur ihres Vortrags, als sie erzählte, wie die­ser in Rom zur Beichte schritt. Ja, ver­mut­lich wer­den so Dorflegenden geboren…

Für und gegen Hunger sorgte nicht nur Raimund Görtz mit einem „Prumetaat“-Rezept, son­dern auch der Vorstand des Bürgerschützen und Heimatvereins Jüchen. Unterstützt von Michael Ermer bot er den Gästen in der Pause und im Nachgang kna­ckige Würstchen mit Senf und etwas gegen den Durst.

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