Neuss: Bombe in Gnadental gefun­den – Entschärfung noch heute Nacht

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Gnadental – Eine bri­ti­sche 10-​Zentner-​Bombe, die vor weni­gen Stunden im Bereich der Dunantstraße in Gnadental gefun­den wurde, muss auf­grund einer neuen Richtlinie der Bezirksregierung noch heute Nacht ent­schärft werden.

Betroffen sind neben zahl­rei­chen Anwohnern unter ande­rem eine Alteneinrichtung und eine Behinderteneinrichtung sowie zwei Hotels.

2014-01-30_Ne_bombenentschaerfung
Karte: Stadt Neuss

Im inne­ren Gefahrenbereich, den rund 1850 Bewohner ab 22 Uhr ver­las­sen haben müs­sen, lie­gen unter ande­ren ganz oder teil­weise fol­gende Straßen:

  • Kölner Straße
  • Am Römerbad
  • Dunantstraße
  • Humboldtstraße
  • Konradstraße
  • Grünerweg
  • Rotdornweg
  • Ginsterweg
  • Jasminweg
  • Dietrichstraße
  • Sophienstraße
  • Löhrer Straße
  • Koenenstraße
  • Felten Straße
  • und ein klei­ner Abschnitt des Berghäuschensweg

Personen im erwei­ter­ten Gefahrenbereich wer­den auf­ge­for­dert, sich „luft­schutz­mä­ßig“ zu ver­hal­ten, das heißt ins­be­son­dere sich auf der abge­wand­ten Gebäudeseite und nicht im Dachgeschoss oder im Freien aufzuhalten.

Die Anwohner wer­den über Lautsprecherdurchsagen infor­miert. Weitere Informationen gibt es unter den Rufnummern 02131/​903206 und 02131/​903249. Bitte beach­ten Sie auch die Durchsagen im Radioprogramm des WDR.

Kurz vor der Entschärfung wird die Autobahnverbindung zwi­schen Abzweig und Anschlußstelle Neuss Hafen (B1) gesperrt. Verkehrsbehinderungen wird es auf der Kölner Straße (B9) und am Berghäuschensweg kommen.

Gehunfähige Personen kön­nen die Hilfe der Rettungsdienste unter der Rufnummer 02131/​1350 in Anspruch neh­men. Eine Aufenthaltsmöglichkeit für Personen, die ihre Wohnungen ver­las­sen müs­sen, wird in der Sporthalle der Grundschule auf der Pestalozzi Straße 2 bis zur „Entwarnung“ eingerichtet.

Nach Entschärfung der Bombe durch Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf wer­den die Anlieger mit Lautsprecherwagen und durch Radiodurchsagen infor­miert. Alle Bürgerinnen und Bürger wer­den gebe­ten, über alle Maßnahmen auch hör- und seh­be­hin­derte Nachbarn und Personen mit schlech­ten Sprachkenntnissen zu informieren.

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