Neuss: Bombe in Gnadental gefun­den – Entschärfung noch heute Nacht

Neuss-Gnadental – Eine britische 10-Zentner-Bombe, die vor wenigen Stunden im Bereich der Dunantstraße in Gnadental gefunden wurde, muss aufgrund einer neuen Richtlinie der Bezirksregierung noch heute Nacht entschärft werden.

Betroffen sind neben zahlreichen Anwohnern unter anderem eine Alteneinrichtung und eine Behinderteneinrichtung sowie zwei Hotels.

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Karte: Stadt Neuss

Im inneren Gefahrenbereich, den rund 1850 Bewohner ab 22 Uhr  verlassen haben müssen, liegen unter anderen ganz oder teilweise folgende Straßen:

  • Kölner Straße
  • Am Römerbad
  • Dunantstraße
  • Humboldtstraße
  • Konradstraße
  • Grünerweg
  • Rotdornweg
  • Ginsterweg
  • Jasminweg
  • Dietrichstraße
  • Sophienstraße
  • Löhrer Straße
  • Koenenstraße
  • Felten Straße
  • und ein kleiner Abschnitt des Berghäuschensweg

Personen im erweiterten Gefahrenbereich werden aufgefordert, sich „luftschutzmäßig“ zu verhalten, das heißt insbesondere sich auf der abgewandten Gebäudeseite und nicht im Dachgeschoss oder im Freien aufzuhalten.

Die Anwohner werden über Lautsprecherdurchsagen informiert. Weitere Informationen gibt es unter den Rufnummern 02131/903206 und 02131/903249. Bitte beachten Sie auch die Durchsagen im Radioprogramm des WDR.

Kurz vor der Entschärfung wird die Autobahnverbindung zwischen Abzweig und Anschlußstelle Neuss Hafen (B1) gesperrt. Verkehrsbehinderungen wird es auf der Kölner Straße (B9) und am Berghäuschensweg kommen.

Gehunfähige Personen können die Hilfe der Rettungsdienste unter der Rufnummer  02131/1350 in Anspruch nehmen. Eine Aufenthaltsmöglichkeit für Personen, die ihre Wohnungen verlassen müssen, wird in der Sporthalle der Grundschule auf der Pestalozzi Straße 2 bis zur „Entwarnung“ eingerichtet.

Nach Entschärfung der Bombe durch Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf werden die Anlieger mit Lautsprecherwagen und durch Radiodurchsagen informiert. Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, über alle Maßnahmen auch hör- und sehbehinderte Nachbarn und Personen mit schlechten Sprachkenntnissen zu informieren.

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