Rhein-​Kreis Neuss: Mobile Täter im Visier – Bilanz des Großeinsatzes

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Am Donnerstag (30.1.) führte die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss groß ange­legte Kontrollen durch. 

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Kontrollstalle in Kleinenbroich an der L381

Mehr als 100 uni­for­mierte und zivile Polizistinnen und Polizisten waren im gesam­ten Kreisgebiet gegen Einbrecher und Diebe im Einsatz. Die Aktion soll den Druck auf mobile Täter erhö­hen und ihre Reisewege stö­ren. Die Erfahrung der Vergangenheit zeigt, dass ins­be­son­dere Wohnungseinbrecher und Taschendiebe ban­den­mä­ßig orga­ni­siert und mobil sind. Sie ver­üben in kur­zer Zeit viele Taten und ver­schwin­den über Bereichsgrenzen oder sogar über Landesgrenzen zurück ins Ausland. Allein im ers­ten Halbjahr des Jahres 2013 kam es im Rhein-​Kreis Neuss zu 883 Wohnungseinbrüchen und 401 Taschendiebstählen.

Die heu­ti­gen Kontrollen, die im gesam­ten Regierungsbezirk Düsseldorf statt­ge­fun­den haben, sind ein wei­te­rer Baustein im lan­des­wei­ten Kampf gegen mobile Banden.

Insgesamt haben die Polizistinnen und Polizisten im Rhein-​Kreis Neuss am Donnerstag (30.1.) 513 Fahrzeuge ange­hal­ten und kon­trol­liert. Hierbei über­prüf­ten sie 684 Personen und haben wert­volle Ermittlungsansätze gewon­nen. Es haben sich auch Hinweise auf Personen erge­ben, die mög­li­cher­weise mobi­len Banden zuzu­rech­nen sind. Die Auswertung und Abstimmung die­ser Erkenntnisse (auch mit ande­ren Behörden) dau­ert an.

In Neuss kon­trol­lier­ten zivile Kräfte, gegen 10:15 Uhr, eine 53-​Jährige auf der Parkstraße. Hierbei stell­ten die Beamten fest, dass gegen sie ein Haftbefehl wegen mehr­fa­chen Erschleichens von Leistungen vor­lag. Die Zivilfahnder nah­men die Frau fest.

In Meerbusch-​Osterath hiel­ten die Beamten gegen 11:30 Uhr einen Opel Vectra an, der mit zwei Männern im Alter von 25 und 26 Jahren besetzt war. Bei der wei­te­ren Kontrolle fie­len im Auto drei hoch­wer­tige, ori­gi­nal­ver­packte Handys auf. Einer der Insassen ist poli­zei­be­kannt. Zur Herkunft der Handys mach­ten die Kontrollierten unklare Angaben. Da nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann, dass es sich um Diebesgut han­delt, hat die Polizei die Handys sicher­ge­stellt. Die Ermittlungen hierzu dau­ern an.

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