Meerbusch: Stadt und Rhein-​Kreis einig: Realisierung der Kreisstraße 9n wird kon­se­quent wei­ter verfolgt

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Meerbusch – „Die Stadt Meerbusch und der Rhein-​Kreis Neuss ver­fol­gen wei­ter kon­se­quent ihr gemein­sa­mes Ziel, den Bau der Kreisstraße 9n zwi­schen Strümp und Bovert zu rea­li­sie­ren”, so Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke. 

Es gibt kei­nen Grund, die Akte jetzt zu schlie­ßen”, stellt auch Meerbuschs Technischer Beigeordnete Just Gérard klar. Für Verwirrung hatte die Äußerung eines Sprechers der Bezirksregierung gesorgt, für den Bau der Straße wür­den „defi­ni­tiv” keine Fördermittel des Landes fließen.

Petrauschke und Gérard haben dafür kei­ner­lei Verständnis. „Die Maßnahme ist auch der Bezirksregierung seit über zehn Jahren bekannt”, so der Gérard. Es bestehe kein Zweifel, dass es sich um eine kreis­weit bedeut­same Straße han­dele, die wich­tige Erschließungsfunktion sowohl für die Firmen im Gewerbegebiet „Im Bundenrott” als auch für den Bauhof und den Wertstoffhof habe. Zudem habe die Stadt eine Verpflichtung gegen­über den Bewohnern des Neubaugebietes Am Strümper Busch, die ihre Eigenheime in der Gewissheit gebaut hät­ten, dass die K9n sie vom Verkehr zum Gewerbegebiet ent­laste. „Deshalb haben wir kon­ti­nu­ier­lich daran gear­bei­tet, das Planungsrecht zu schaf­fen und den Grunderwerb abzu­schlie­ßen.” Erst wenn diese bei­den Kriterien erfüllt seien, könne über­haupt der Förderantrag erst gestellt wer­den. Dies ist nun so weit: Der Bebauungsplan ist rechts­kräf­tig, der Abschluss des Umlegungsverfahrens wird fol­gen. Der Förderantrag werde dann gemein­sam mit dem Rhein-​Kreis wie geplant bis spä­tes­tens Juni die­ses Jahres eingereicht.

Allseits bekannt ist, dass das Land die Förderrichtlinien im August ver­gan­ge­nen Jahres geän­dert hat. „Die Planungen für die K9n wur­den aber auf der Grundlage des damals gül­ti­gen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) begon­nen”, so Gérard. Deshalb dürfe ein schon zehn Jahre lau­fen­des Projekt nicht ebenso behan­delt wer­den wie eine Maßnahme, die zum Beispiel erst 2013 ein­ge­reicht wurde. Landrat Petrauschke geht noch wei­ter: „Es ist bedau­er­lich, dass das Land sich zuneh­mend aus wich­ti­gen Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen zurück­zieht. Das trifft nicht nur unse­ren Wirtschaftsstandort, son­dern auch unsere Bürgerinnen und Bürger, die vom zuneh­men­den Verkehr auf über­las­te­ten Straßen betrof­fen sind. Vielleicht ändert das Land diese neuen Förderkriterien ja auch in abseh­ba­rer Zeit wie­der. Das ist mit Blick auf die Koalitionsvereinbarungen der Bundesregierung zum Ausbau der Infrastruktur nicht auszuschließen.”

Stadt und Rhein-​Kreis set­zen des­halb wei­ter­hin auf einen Baubeginn der K9n im Jahr 2016.

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