Dormagen: Zweite Rettungswache neben dem Gerätehaus Nievenheim

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-Nievenheim – Um die Notfallversorgung in den nörd­li­chen Stadtteilen dau­er­haft zu ver­bes­sern, baut die Stadt Dormagen eine zweite Rettungswache neben dem Feuerwehrgerätehaus in Nievenheim. Damit endet für den dor­ti­gen Löschzug zugleich eine lang­jäh­rige Behelfslösung. 

Bereits seit 2007 ist in dem Gerätehaus pro­vi­so­risch ein Rettungswagen sta­tio­niert, damit die Einsatzkräfte im Bedarfsfall schnel­ler vor Ort sind. „Diese Entscheidung wurde damals getrof­fen, weil Nievenheim stark gewach­sen ist und wir auch die Anfahrzeiten für Stürzelberg, Delrath und Gohr ver­kür­zen woll­ten”, erklärt Feuerwehrleiterin Sabine Voss. „Für den Löschzug hat dies jedoch zur Folge, dass die Raumsituation seit­her sehr beengt ist und ins­be­son­dere der erfor­der­li­che Platz für die Jugendarbeit fehlt.” Auch die Mitarbeiter des Rettungsdienstes benö­ti­gen drin­gend einen geeig­ne­ten Aufenthaltsraum und zusätz­li­che sani­täre Anlagen.

Dafür wer­den wir nun sor­gen”, macht Bürgermeister Peter-​Olaf Hoffmann deut­lich. Den Bedarf für eine zweite Rettungswache hat der zustän­dige Rhein-​Kreis Neuss inzwi­schen in sei­nem Rettungsdienstbedarfsplan aner­kannt. Auch der Stadtrat hat im Zuge der Haushaltsverabschiedung schon den Grundsatzbeschluss für den Bau der Rettungswache getrof­fen und dafür die nöti­gen Planungsmittel bereit­ge­stellt. Jetzt geht es an die kon­krete Umsetzung des Vorhabens.

Auf der Westseite des Feuerwehrgerätehauses an der Saint-​André-​Straße wol­len wir dazu einen ein­ge­schos­si­gen Anbau mit einer Fahrzeughalle sowie Umkleiden, Toiletten und einem Desinfektionsraum errich­ten”, erläu­tert die städ­ti­sche Dezernentin Tanja Gaspers. Die vom Rettungsdienst der­zeit noch benö­tig­ten Flächen im Erdgeschoss des Gerätehauses stün­den dann für die Jugendfeuerwehr zur Verfügung. Im Obergeschoss des Feuerwehrdomizils sind künf­tig die Sozialräume und die Küche für die Rettungsdienstmitarbeiter vor­ge­se­hen. Der Löschzug soll mit sei­nen Schulungsräumen und Büros hin­ge­gen in die bis­he­rige Wohnung über dem Gerätehaus zie­hen. Diese wird dann umgenutzt.

Bei den Baukosten gehen wir von ins­ge­samt rund 450.000 Euro aus, davon wer­den sich 400 000 Euro über die Rettungsdienstgebühren refi­nan­zie­ren”, so Tanja Gaspers. Im März wird die Verwaltung die ers­ten Entwürfe im Planungsausschuss vor­le­gen. Nach den not­wen­di­gen poli­ti­schen Entscheidungen und der Ausschreibung soll der Bau spä­tes­tens Anfang 2015 begin­nen. „Für unse­ren Löschzug bedeu­tet das eine große Entlastung und ein wich­ti­ges Stück Zukunftsfestigkeit”, sagt Löschzugführer Patrick Frohn. „Das andere Hauptziel ist, die Sicherheit in den nörd­li­chen Stadtteilen zu gewähr­leis­ten. Das geht nicht ohne die zusätz­li­che Rettungswache”, so Bürgermeister Peter-​Olaf Hoffmann

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