Rhein-​Kreis Neuss: Jahresbilanz Straßenverkehrsamt 2013 – Fast 100 000 Bürger nutz­ten Online-Service

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Rhein-​Kreis Neuss – Das Wunschkennzeichen reser­vie­ren, einen Termin im Straßenverkehrsamt ver­ein­ba­ren oder Vordrucke her­un­ter­la­den – diese und wei­tere Angebote gibt es im Online-​Portal des Straßenverkehrsamtes des Rhein-​Kreises Neuss. 

Unter der Internetadresse www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​sva fin­det der Internetnutzer einen Überblick über den kom­plet­ten Online-​Service. „Das Angebot in die­sem Bereich war im letz­ten Jahr wie­der sehr gefragt”, berich­tet Klaus Schirm, Leiter des Kreisstraßenverkehrsamtes, im Rahmen sei­ner Jahresbilanz. „Fast 100 000 Bürger haben unse­ren Online-​Service genutzt.”

Mehr als 319 000 Kraftfahrzeuge im Rhein-​Kreis Neuss
Insgesamt 319 161 Kraftfahrzeuge sind zur­zeit im Rhein-​Kreis Neuss zuge­las­sen. Das sind rund 4 000 mehr als noch vor einem Jahr. Zurzeit zuge­las­sen sind 253 454 Personenkraftwagen, 16 132 Lastkraftwagen und Busse, 21 022 Krafträder, 21 879 Anhänger sowie 6 674 sons­tige Kraftfahrzeuge.

Wer sein Fahrzeug ohne lange Wartezeiten zulas­sen will, nutzt das Online-​Angebot und berei­tet die Zulassung von zuhause aus vor. Der Vorteil für den Kunden: Er kann einen per­sön­li­chen Abholtermin ver­ein­ba­ren und erhält – ohne unnö­tige Wartezeit – die Zulassungspapiere im Straßenverkehrsamt. Auch viele Händler nut­zen die­ses bequeme Online-Verfahren.

Ebenfalls Zeit spa­ren kön­nen Kunden, wenn sie sich vor dem Besuch des Straßenverkehrsamtes unter www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​wtn über die Wartezeiten in Neuss, Grevenbroich, Dormagen und Meerbusch infor­mie­ren. Mit die­ser mobi­len Internetanwendung kön­nen Kunden selbst ent­schei­den, wann sie wel­che Dienststelle auf­su­chen wollen.

140 000 Kunden kamen in die vier Dienststellen
Insgesamt mehr als 140 000 Kunden – rund 10 000 mehr als 2012 – kamen im ver­gan­ge­nen Jahr in die vier Dienststellen des Straßenverkehrsamtes in Neuss, Grevenbroich, Dormagen und Meerbusch. Mehr als die Hälfte der Kunden such­ten die Hauptstelle im Kreishaus an der Oberstraße in Neuss auf. Über 30 000 Bürger nutz­ten die Dienststelle im Kreishochhaus in Grevenbroich. Rund 20 000 fuh­ren nach Dormagen in das Gewerbegebiet TOP West an der Kieler Straße und fast 10 000 nach Meerbusch-​Büderich an der Dorfstraße. Die 48 Mitarbeiter bear­bei­te­ten 2013 mehr als 350 000 Vorgänge. Dabei ging es in rund 300 000 Fällen um Vorgänge rund um Zulassungen und Führerscheine.

Bewährt hat sich nach Erfahrung von Straßenverkehrsamtsleiter Klaus Schirm der vor eini­gen Jahren in Neuss ein­ge­führte Dienstleistungsabend am Donnerstag. Durchschnittlich 100 Kunden kom­men an die­sem Tag zwi­schen 15.30 und 18 Uhr ins Neusser Kreishaus.

50 000 Mal muss­ten 2013 Maßnahmen gegen Fahrzeughalter und Führerscheininhaber ein­ge­lei­tet wer­den, das waren etwa 10 000 mehr als im Jahr 2012. Dabei ging es unter ande­rem um Nichtzahlung der Kfz-​Steuer oder der Versicherungsprämien, Mängel am Fahrzeug sowie Gesetzesverstöße – wie Verwarnungen, die Anordnung von Aufbauseminaren, Medizinisch-​Psychologische Untersuchungen der Kraftfahreignung und Führerscheinentzug. In mehr als 7 000 Fällen waren Vollstreckungsbeamte des Straßenverkehrsamtes im Einsatz. Sie leg­ten Kraftfahrzeuge still, zogen Fahrzeugdokumente und Fahrerlaubnisse ein oder ermit­tel­ten Fahrzeugführer in Bußgeldverfahren.

Mehr als 60 000 Anzeigen hat die Bußgeldstelle des Straßenverkehrsamtes im ver­gan­ge­nen Jahr bear­bei­tet. Die Hälfte der Autofahrer, die zu schnell unter­wegs waren, hat das Straßenverkehrsamt mit eige­nen Fahrzeugen und Anlagen geblitzt. Die andere Hälfte wurde von der Polizei im Kreisgebiet gemel­det. Dabei hiel­ten sich zahl­rei­che Autofahrer auf der Behelfsbrücke auf der A 57 bei Dormagen-​Nievenheim nicht ans Tempolimit.

Auch im Bereich Verkehrserziehung waren die Mitarbeiter von Klaus Schirm aktiv. In enger Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde Neuss mach­ten sie etwa 4 800 Schüler – unter ihnen auch junge Fahranfänger – auf die Gefahren im Straßenverkehr auf­merk­sam. An den Grundschulen boten sie für rund 2 600 Mädchen und Jungen die Radfahrausbildung an.

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