Dormagen: Hannelore Kraft infor­mierte sich über das „Dormagener Modell”

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Eine posi­tive Nachricht brachte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bei ihrem heu­ti­gen Besuch in Dormagen mit. 

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Foto: Stadt Dormagen

Sie über­gab Bürgermeister Peter-​Olaf Hoffmann den Bescheid, dass der Stadtteil Horrem bereits in die­sem Jahr in das Landesprogramm „Soziale Stadt” auf­ge­nom­men wird. „Dies ist der erhoffte Startschuss für die vie­len Verbesserungen, die wir gemein­sam mit den Bürgern, den Wohnungsbaugesellschaften und wei­te­ren Partnern wie den Wohlfahrtsverbänden pla­nen”, freute sich Hoffmann. Insgesamt 6,2 Millionen Euro sol­len in Horrem inves­tiert wer­den – davon 2,6 Millionen Euro vom Land und 1,7 Millionen Euro von der Stadt. Die ein­zel­nen Projekte wer­den vom Land noch auf ihre Förderfähigkeit geprüft, bevor die end­gül­tige Genehmigung erfolgt. „Mit der Aufnahme in das Landesprogramm haben wir aber die grund­sätz­li­che Gewissheit, dass wir Horrem nun deut­lich nach vorn brin­gen kön­nen”, so Hoffmann.

Anlass für den Besuch der Ministerpräsidentin war, dass sie sich vor Ort über das „Dormagener Modell” und die ört­li­chen Initiativen im Rahmen des Landesprojekts „Kein Kind zurück­las­sen” infor­mie­ren wollte. Fast drei Stunden nahm sich die Landeschefin Zeit, um im Bildungszentrum Niederrhein an der Kieler Straße ein inten­si­ves Gespräch mit Fachkräften und jun­gen Teilnehmern von Förderprojekten zu führen.

Das Dormagener Modell war auch Grundlage für das Projekt Kein Kind zurück­las­sen und einen geän­der­ten Politikansatz”, sagte die Ministerpräsidentin im anschlie­ßen­den Pressegespräch. Lobende Worte fand sie für alle Beteiligten, die vor Ort am Aufbau zahl­rei­cher Hilfen von der früh­kind­li­chen Förderung bis zum Übergang von der Schule in den Beruf mit­ge­wirkt haben. Im Bildungszentrum Niederrhein lag ein inhalt­li­cher Schwerpunkt auf der indi­vi­du­el­len Begleitung und Unterstützung bei der beruf­li­chen Orientierung. Die Einrichtung ist ein wei­te­rer Präventionsbaustein, der gemein­sam von der Kreishandwerkerschaft, dem Internationalen Bund, dem Jobcenter und der Stadt ent­wi­ckelt wurde.

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