Dormagen: Bäume schä­di­gen Stadtmauer – Acht Kastanien wer­den gefällt

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-Zons – Wegen Gefährdung des Denkmals wer­den unmit­tel­bar an der mit­tel­al­ter­li­chen Stadtmauer von Zons in Kürze acht Kastanien gefällt. 

Darauf weist die Untere Denkmalbehörde der Stadt Dormagen hin. „Die stark wur­zeln­den Bäume vor der Ostmauer haben über die Jahre das Fundamentbett erreicht und schä­di­gen erheb­lich die Statik der his­to­ri­schen Stadtmauer”, erläu­tert Denkmalschutzbeauftragter Jürgen Waldeck.

Ein wei­te­rer Grund für die Fällung ist, dass die Mauer durch die hohen und zum Teil über­ra­gen­den Bäume beschat­tet und durch­feuch­tet wird. Dies scha­det dem Fugenmörtel und der sel­te­nen Mauerflora. „Außerdem beein­träch­ti­gen die für die Rheinauenlandschaft unty­pi­schen Kastanien die ein­ma­lige Sicht auf die denk­mal­ge­schützte Stadtsilhouette von Zons zwi­schen den bei­den Wachtürmchen”, so Waldeck. Der Bereich zwi­schen den so genann­ten „Pfefferbüchsen” sei in frü­he­ren Zeiten immer bewusst von Bewuchs frei­ge­hal­ten worden.

Die Fällung der Kastanien wurde von der Stadt Dormagen mit der Unteren Landschaftsbehörde des Rhein-​Kreises Neuss abge­stimmt. Als Ausgleich wer­den 15 land­schafts­ty­pi­sche Kopfweiden im Bereich des ehe­ma­li­gen Treidelpfades ange­pflanzt – dies mit aus­rei­chen­dem Abstand zur Stadtmauer. Die Fällarbeiten begin­nen vor­aus­sicht­lich am 22. Januar.

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