Kaarst: Tötungsdelikt in Büttgen – Verdächtiger ermittelt

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst-​Büttgen – Nach Angaben von Staatsanwalt Matthias Ridder wurde aus einem anfäng­li­chen Zeugen ein Tatverdächtiger. Dies war die Kernaussage der heu­ti­gen Pressekonferenz.

Mit einer groß ange­leg­ten Öffentlichkeitsfahndung wen­de­ten sich Staatsanwaltschaft und Polizei an mög­li­che Zeugen der Straftat. Hier wurde, neben wei­te­ren Informationen, kon­kret nach einem hellgrauen/​sil­ber­far­bi­gen PKW Typ Golf gefragt.

2014-01-09_PK-Totschlag_kaarst
V.l.: Hans-​Willy Arnold (Polizei Neuss), Staatsanwalt Matthias Ridder, Kriminalhauptkommissar Andreas Nickesen,

Im Zuge der Ermittlungen durch die Polizei wurde auch eine Person aus dem nähe­ren Umfeld des Opfers, ins­ge­samt drei mal, als Zeuge befragt teilte Kriminalhauptkommissar Andreas Nickesen, Leiter der Mordkommission „Mühle” mit. Dieser Mann stellte sein Fahrzeug, einen sil­ber­far­bi­gen Golf, für ver­glei­chende Untersuchungen frei­wil­lig zur Verfügung. Im Zuge die­ser Untersuchung zeigte sich den Ermittlern, dass es erheb­li­che „Manipulationen“ am und im Fahrzeug gab. Das Fahrzeug wurde offen­sicht­lich mehr­fach und sehr gründ­lich mit dem Ziel gerei­nigt, mög­li­che Tatspuren zu vernichten.

Bis zu die­sem Zeitpunkt sind annä­hernd 100 Hinweise bei der Polizei ein­ge­gan­gen. Aufgrund von Ermittlungsergebnissen und den Manipulationen am Fahrzeug wurde aus einem Zeugen ein Tatverdächtiger.

Der Verdacht war so aus­sa­ge­fä­hig, dass die Polizei die Wohnung des Tatverdächtigen durch­suchte und auch hier wei­te­res Beweismaterial. Es wur­den einige Gegenstände sicher gestellt. Ob sich unter die­sen auch die „Tatwaffe“ befin­det wer­den wei­tere Untersuchungen ergeben.

Der Tatverdächtige wur­den über seine Rechte infor­miert und er ver­wei­gerte bei einer Befragung die Aussage. Fahrzeug und Beweismittel aus der Wohnung wer­den wei­ter kri­mi­nal­tech­nisch unter­sucht. Gegen den Mann besteht ein Tatverdacht, jedoch ist für einen Haftbefehl ein „drin­gen­der Tatverdacht“ erfor­der­lich. Somit bleibt die Person so lange in Freiheit, bis die Spuren eine genauere Beweislage ergeben.

Zu dem mög­li­chen Motiv konn­ten zu die­sem Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden.

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