Rhein-​Kreis Neuss: Verbraucherschutz gewähr­leis­tet – Weiter Untersuchung auf Trichinen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-​Kreises Neuss hat den Qualifikationsnachweis für sein Labor zur Untersuchung von Schlachtkörpern und Wildschweinen auf Trichinen mit Bravour bestanden. 

Durch die erfolg­rei­che Teilnahme an einem Ringversuch des bun­des­weit agie­ren­den Staatlichen Untersuchungsamtes in Aulendorf/​Baden-​Württemberg wurde die Akkreditierung für das Jahr 2014 bestä­tigt. Bei Trichinen han­delt es sich um wenige Millimeter große Würmer, deren Larven sich vor­nehm­lich in Muskelgewebe ansie­deln und eine breite Palette gesund­heit­li­cher Beschwerden bis hin zum Tod ver­ur­sa­chen können.

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Ringtest bestan­den: Dr. Arndt Vossen, Leiter der Produktgruppe Fleischhygiene, bei einer Trichinen-​Untersuchung im Labor des Veterinär- und Lebensmitteluntersuchungsamtes. Foto: Rhein-​Kreis Neuss

Im Lauf eines Ringversuchs wur­den ins­ge­samt sechs Proben unter­sucht, die jeweils mit einer abge­zähl­ten Menge an Trichinen beimpft wor­den waren. Bei den all­täg­li­chen Routineuntersuchungen im Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt wer­den ins­be­son­dere Fleischproben von allen im Rhein-​Kreis geschlach­te­ten und für den Verzehr vor­ge­se­he­nen Haus- und Wildschweinen kon­trol­liert. Dabei ist allein der qua­li­ta­tive Nachweis aus­schlag­ge­bend, ob die Probe Trichinen ent­hält oder nicht.

Während des Ringversuchs sollte dem­ge­gen­über mög­lichst die exakte Zahl der mikro­sko­pisch klei­nen Parasiten bestimmt wer­den. Die Mitarbeiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes ver­buch­ten dabei eine Punktlandung in vier von sechs Proben, wobei die Untersuchung der bei­den übri­gen Proben eben­falls erfolg­reich mit einer ledig­lich mini­ma­len Abweichung durch­ge­führt wor­den war.

Somit kön­nen die im Rhein-​Kreis Neuss geschlach­te­ten Tiere wei­ter auf dem bewie­se­ner­ma­ßen hohen Qualitätsniveau unter­sucht wer­den, was sowohl den ört­li­chen Schlachtbetrieben als auch den Jägern zu Gute kommt. Die nächst­ge­le­gene Untersuchungseinrichtung befin­det sich näm­lich rund 40 Kilometer entfernt.

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