Rhein-​Kreis Neuss: Verbraucherschutz gewähr­leis­tet – Weiter Untersuchung auf Trichinen

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Rhein-Kreis Neuss – Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-Kreises Neuss hat den Qualifikationsnachweis für sein Labor zur Untersuchung von Schlachtkörpern und Wildschweinen auf Trichinen mit Bravour bestanden.

Durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Ringversuch des bundesweit agierenden Staatlichen Untersuchungsamtes in Aulendorf/ Baden-Württemberg wurde die Akkreditierung für das Jahr 2014 bestätigt. Bei Trichinen handelt es sich um wenige Millimeter große Würmer, deren Larven sich vornehmlich in Muskelgewebe ansiedeln und eine breite Palette gesundheitlicher Beschwerden bis hin zum Tod verursachen können.

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Ringtest bestanden: Dr. Arndt Vossen, Leiter der Produktgruppe Fleischhygiene, bei einer Trichinen-Untersuchung im Labor des Veterinär- und Lebensmitteluntersuchungsamtes. Foto: Rhein-Kreis Neuss

Im Lauf eines Ringversuchs wurden insgesamt sechs Proben untersucht, die jeweils mit einer abgezählten Menge an Trichinen beimpft worden waren. Bei den alltäglichen Routineuntersuchungen im Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt werden insbesondere Fleischproben von allen im Rhein-Kreis geschlachteten und für den Verzehr vorgesehenen Haus- und Wildschweinen kontrolliert. Dabei ist allein der qualitative Nachweis ausschlaggebend, ob die Probe Trichinen enthält oder nicht.

Während des Ringversuchs sollte demgegenüber möglichst die exakte Zahl der mikroskopisch kleinen Parasiten bestimmt werden. Die Mitarbeiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes verbuchten dabei eine Punktlandung in vier von sechs Proben, wobei die Untersuchung der beiden übrigen Proben ebenfalls erfolgreich mit einer lediglich minimalen Abweichung durchgeführt worden war.

Somit können die im Rhein-Kreis Neuss geschlachteten Tiere weiter auf dem bewiesenermaßen hohen Qualitätsniveau untersucht werden, was sowohl den örtlichen Schlachtbetrieben als auch den Jägern zu Gute kommt. Die nächstgelegene Untersuchungseinrichtung befindet sich nämlich rund 40 Kilometer entfernt.

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