Neuss: Fliegerbombe um 10:50 Uhr ent­schärft

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Neuss – Erfolgreich wurde die Entschärfung der britischen Fünf-Zentner-Bombe, im Bereich Normannenstraße/ Römerstraße, abgeschlossen. Gegen 10:50 Uhr konnte Truppführer Uwe Palmenroth seinen erste Blindgänger unschädlich machen.

2013-11-07_ne_fliegerbombe_002Erst in der letzte Woche absolvierte Palmenroth seinen Lehrgang, seit Montag ist er für den Kampfmittelräumdienst im Einsatz. Mit "moralischer" Unterstützung des erfahrenen Sprengmeisters Peter van Eck hat Uwe Palmenroth diese Aufgabe hervorragend gemeistert.

Von der Evakuierung waren 4500 Personen. 1100 leben im Sperrbereich A und mussten nach Angaben der Stadt ihre Wohnungen komplett räumen.

Auch die in dieser Zone liegende Gewerbebetriebe, wie die Fachmärkte an der Normannenstraße und das Ladenzentrum Römerstraße mussten schließen..

Ebenfalls betroffen waren Bahn-/ und Busverbindungen in diesem Bereich (wir berichteten ausführlich darüber).

Bombenfunde im Kreisgebiet

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Neuss – Um 10.50 Uhr gab Einsatzleiter Thomas Mathen vom Neusser Ordnungsamt Entwarnung: Sprengmeister Uwe Palmroth hatte die 5-Zentner schwere britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Der Experte des Kampfmittelräumdienstes hatte ungefähr eine halbe Stunde gebraucht, um den Zünder aus der Bombe zu entfernen. „Die Entschärfung lief vollkommen problemlos und geplant ab", so Palmroth, der damit erfolgreich sein Erstlingswerk ablieferte.

Der Sprengsatz war bei Kanalbauarbeiten im Bereich der Kreuzung Normannenstraße Ecke Römerstraße in der Neusser Nordstadt unlängst gefunden worden. Bis 9 Uhr mussten etwa 1100 Anwohnerinnen und Anwohner und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von rund 189 Gewerbebetrieben den direkten Gefahrenbereich verlassen haben.

Über 3000 Personen in einem erweiterten Gefahrenbereich rund um die Fundstelle waren aufgefordert worden sich „luftschutzmäßig“ zu verhalten, das heißt, die Häuser nicht zu verlassen, sich auf der abgewandten Seite und nicht im Dachgeschoss aufzuhalten.  Die betroffenen Anwohner und Gewerbetreibenden waren zuvor durch das Ordnungsamt informiert worden.

Polizei und Ordnungsamt hatten den gesamten Bereich abgesperrt, Mitarbeiter der Verkehrslenkung und des Tiefbauamtes haben Umleitungen für die Autofahrer eingerichtet. Feuerwehr, Rettungsdienste und Notarzt standen für Notfälle bereit. Zum Schutz von Eigentum und persönlichem Gut der evakuierten Personen kontrollierte die Polizei den gesamten Bereich verstärkt.

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