Dormagen: Neue Anbindung ent­las­tet Anwohner der Zonser Straße

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Dormagen – Das frühmorgendliche Wecken durch den Lkw-Verkehr hat für die Anwohner der Zonser Straße ab sofort ein Ende.

Pünktlich im Zeitplan haben die stadteigenen Technischen Betriebe jetzt die neue Anbindung für das Gewerbegebiet Dormagen-Nord fertiggestellt. Rund 300 Meter ist die Reuschenberger Straße lang. Sie verbindet die Norfer Straße mit der Kreisstraße 12 und sorgt dafür, dass der Lkw-Verkehr nicht mehr durch die Wohnviertel an der Zonser Straße fließen muss. Auch von der Bundesstraße 9 aus bleibt das Gewerbegebiet uneingeschränkt erreichbar. Dahinter herrscht auf der Zonser Straße bis zur Haberlandstraße jetzt aber ein Durchfahrtsverbot in beiden Richtungen für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen.

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Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann, Elisabeth Fittgen und Regina Latak von der Bürgerinitiative "Straßen der Vernunft" und TBD-Vorstand Gottfried Koch (von links).

"Dem Anliegen vieler Anwohner ist damit Rechnung getragen", sagte Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann bei der offiziellen Verkehrsfreigabe der Reuschenberger Straße. Mehr als 200 Unterschriften hatte die Bürgerinitiative "Straßen der Vernunft" gegen den Lkw-Verkehr und für den Bau der seit langem geplanten Entlastungsstraße gesammelt. "Unser hartnäckiger Einsatz hat sich gelohnt", freute sich Elisabeth Fittgen vom Sprecherteam der Bürgerinitiative.

Entlang der Reuschenberger Straße bauten die Technischen Betriebe einen 2,50 Meter breiten Radweg, den die Bewohner des Nördlichen Malerviertels künftig auf dem Weg in Richtung B 9 und der Innenstadt benutzen können. Um Schleichverkehr zu vermeiden, gibt es für Autos jedoch keine direkte Verbindung zwischen der neuen Straße und dem Malerviertel. Die Kreuzung zur K 12 ist durch eine Ampelanlage gesichert. "Mit einer Bauzeit von fünf Monaten ist uns am Ende eine exakte Punktladung gelungen", berichtet Gottfried Koch, Leiter der Technischen Betriebe. Einschließlich Begrünung und Lärmschutz kostete die Reuschenberger Straße 770 000 Euro.

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Hermann Harig bei der Freigabe der Reuschenberger Straße

Besonders freut sich Hermann Harig über die Fertigstellung. 1979 hatte er vorgeschlagen, das Gewerbegebiet Nord in Verlängerung der Roseller Straße oder von der Norfer Straße an die nördlich davon gelegene frühere Landstraße L 35 anzubinden.

Das Autobahn- und Landesstraßenbauamt Krefeld lehnte damals eine Anbindung mit Hinweis auf einen möglichen Gefahrenpunkt im Bereich der freien Strecke hin ab.

34 Jahre nach seiner Antragstellung ist die Realisierung der verkehrsgerechten Anbindung des Gewerbegebietes abgeschlossen.

 

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