Jüchen: Großeinsatz der Feuerwehr – Personen in Gefahr – Brand im Seniorenheim

Jüchen – Gegen ca. 10:45 Uhr wurde die Freiwilligen Feuerwehr zu einem Einsatz in das Seniorenzentrum Haus Maria Frieden, am Jakobusweg, gerufen.

2013-11-02_Jue_uebung_ffw_002Eintreffende Erstkräfte meldeten Auslösung der Rauchmelder, starke Rauchentwicklung und Personen in Gefahr.

Die Alarmstufe wurde entsprechen erhöht. Mit einem Großaufgebot an Fahrzeugen und Einsatzkräften war die Feuerwehr Vorort. Über eine Drehleiter wurden zwei Personen aus der zweiten Etage gerettet.

Im Inneneinsatz waren mehrere Trupps, mit Atemschutz, auf der Suche nach noch im Gebäude verbliebenen Personen.

Glücklicherweise war dies nur eine Übung. Es gab kein Feuer und verletzte Personen.

 

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Feuerwehr Jüchen:

Gegen 10:45 Uhr am Samstagmorgen schrillten bei den Feuerwehrangehörigen der Einheiten Jüchen und Gierath die Funkmeldeempfänger. Die automatische Brandmeldeanlage im Seniorenzentrum Haus Maria Frieden in Jüchen hatte ausgelöst: nur ein Fehlalarm oder ein wirklicher Brandeinsatz?

Kurz nach dem Ausrücken folgte die Ernüchterung: „Telefonische Meldung von der Heimleitung: Brand im 2. Obergeschoss des Nord-Flügels; Evakuierung laufend – wir erhöhen die Alarmstufe auf Vollalarm – Feuer in Wohnheim“, meldete die Leitstelle den anrückenden Kräften. Zeitgleich mit der Meldung der Leitstelle folgte eine Sirenenalarmierung in den Ortsteilen Hochneukirch, Kelzenberg und Waat, sowie Alarmierung der Funkmeldeempfänger der Feuerwehrangehörigen …dies alles natürlich nur Bestandteil einer groß angelegten Feuerwehrübung.

„Bei einer solchen Einsatzmeldung, wie dem Brand in einem Seniorenwohnheim oder auch in einem Behindertenwohnheim, gilt es so viele Kräfte wie nur eben möglich zu mobilisieren“, so der Leiter der Feuerwehr Heinz-Dieter Abels. „Im Falle des Seniorenzentrums Haus Maria Frieden rechnen wir mit ca. 100 ständigen Bewohnern. Ein Großteil sind bettlägerig bzw. können nicht selbständig den Gefahrenbereich oder das Gebäude verlassen.“

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Schadensort, stellte sich das Einsatzbild wie folgt dar:
Im zwei geschossigen Nord-Flügel lag ein Brand in einem zum Innenhof gelegenen Raumes vor. Zwei Personen werden vermisst. Die Brandrauchausbreitung auf die komplette Station konnte dank der installierten Rauchschutztüren verhindert werden. Mit der Evakuierung der Station mit einer Verlagerung der Bewohner in andere nicht betroffene Bereiche wurde bereits begonnen.

Kurz nach der Erkundung des Einsatzleiters und der C-Dienste entschieden diese eine Vorgehensweise: es galt die zwei vermissten Personen schnellstmöglich aus dem Brandabschnitt zu retten. Während die Drehleiter im Innenhof zur Personenrettung und Anleiterbereitschaft sich in Stellung begab, machten sich Angriffstrupps mittels Wärmebildkameras und Schläuchen über die Flure des weiträumigen Gebäudes auf den Weg um die zwei Vermissten zu finden. In der Zwischenzeit begannen die restlichen Feuerwehrangehörigen mit dem Aufbau der Wasserversorgung für die Brandbekämpfung und unterstützen bei der Betreuung und Erstversorgung der in Sicherheit gebrachten Bewohner.

„Die heutige Übung findet unter Beteiligung von rund 80 Feuerwehrkameraden aus der Gemeindefeuerwehr Jüchen statt“, berichtet Leiter der Feuerwehr Heinz-Dieter Abels weiter. „Mit beteiligt ist auch eine Rettungswagenbesatzung. Bei einem realen Brandfall in einem solchen Objekt würden noch viele weitere Einsatzkräfte des Rettungsdienstes hinzukommen, sowie auch vom Rhein-Kries Neuss der Leitende Notarzt und Organisatorische Leiter Rettungsdienst. Unser Einsatzkonzept für dieses Objekt, was wir innerhalb der Übung umsetzen wollten, ist auf jedenfall voll und ganz aufgegangen; mit dem Erfolg der Übung, der Rettung und erfolgten Brandbekämpfung, können wir sehr zufrieden sein und möchten uns natürlich auch bei der Heimleitung für die Unterstützung bedanken.“

Eingesetzt in der Übung waren die Führungsdienste A und B der Gemeindefeuerwehr, die C-Dienste Jüchen, Gierath und Hochneukirch, die Einheiten Jüchen, Gierath, Hochneukirch, Kelzenberg und Waat, sowie Einsatzleitwagen, Drehleiter und Rüstwagen der Gemeindefeuerwehr. Hinzu kam ein Rettungswagen.

 

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