Dormagen: 44-​Jähriger Feuerwehrmann ver­stirbt bei Einsatz

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 5,- Euro monatlich zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, der Fortbestand gesichert sowie Werbebanner reduziert werden.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber

Weitere Infos hier oder hier:


Dormagen – Tiefe Trauer herrscht in den Reihen der Feuerwehr Dormagen. Ein 44-jähriges Mitglied des Löschzugs Straberg ist am heutigen Samstagabend bei einem Einsatz verstorben.

Der ehrenamtliche Oberbrandmeister wurde in einem Tor der Feuerwache zwischen der Fahrertür und der Karosse eines Löschfahrzeugs eingeklemmt. Seinen schweren Verletzungen erlag er noch am Unfallort. Alle Bemühungen zur Reanimation verliefen erfolglos.

2013-09-19-Dor_A57_Gefahrgut_003„Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen. Dies ist der erste Todesfall, den wir seit vielen Jahren bei einem Feuerwehreinsatz zu beklagen haben, und er ruft uns dramatisch in Erinnerung, welches Risiko die Feuerwehrmitglieder im Dienste der Allgemeinheit auf sich nehmen“, sagt der städtische Erste Beigeordnete Kai Uffelmann. In Vertretung von Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann, der heute Abend in der Partnerstadt Saint-André weilte, eilte er gleich zur Feuerwache.

Die Angehörigen des Todesopfers und die Mitglieder des Löschzugs Straberg wurden umgehend von psychologisch geschulten Helfern betreut. Auch um die betroffenen Mitarbeiter der Hauptwache und die Mitglieder anderer Löschzüge, die Zeugen des Geschehens wurden, kümmerten sich Notfallseelsorger und psychosoziale Unterstützungsteams. „Dies ist der schlimmste Moment seit langer Zeit in den Reihen unserer Feuerwehr Dormagen“, sagte Leiterin Sabine Voss.

Der Unfall ereignete sich, nachdem die Feuerwehr um 18.51 Uhr wegen eines beißenden Gasgeruchs auf dem Kastanienweg in Horrem alarmiert worden war. In einer Odorierstation, wo dem Erdgas aus Sicherheitsgründen Geruchsstoffe beigemischt werden, war es zu einer Undichtigkeit gekommen. Dabei trat der zugesetzte Geruchstoff aus. In weiten Teilen von Horrem war der beißende Geruch wahrnehmbar. „Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr. Dies haben sofortige Luftmessungen ergeben“, erklärt Einsatzleiter Hendrik Elias. Mit Lautsprecherdurchsagen wurde die Bevölkerung von der Feuerwehr informiert, dass wegen des Gasgeruchs keine Gefahr bestand.

Wie es zu dem Unfall auf der Feuerwache kam, ist noch unklar. Die Polizei nahm noch am Abend die Ermittlungen an der Unfallstelle auf.

Dormagen (ots) - Am Samstagabend gegen 19:10 Uhr ereignete sich auf dem Gelände der Feuerwehr Dormagen an der Kieler Str. ein tragischer Unfall. Ein 44-jähriger Feuerwehrmann, Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, kam dabei ums Leben.

Nach ersten Ermittlungen beabsichtigte er einen LKW aus der Halle zu fahren. Dabei wurde er unglücklich zwischen Fahrertür und Karosserie eingeklemmt. Er erlag seinen schweren Verletzungen am Unfallort. Zur Unfallursache können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wird dabei von einem Sachverständigen unterstützt.

Anlass für den Feuerwehreinsatz war Gasgeruch im Stadtteil Horrem. Ursache hierfür war, wie sich später herausstellte, ein Defekt in einer Beimischstation. Dort werden dem Erdgas Geruchsstoffe zugesetzt. Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit.

(320 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)

Leserhinweise oder Tipps

Bitte geben Sie ihre E-Mail ein, sodass wir in Kontakt bleiben können.

2 Kommentare

  1. sowas ist echt scheiße aber lei­der wer­den die fahr­zeuge immer grö­ßer die fahr­zeug­hal­len aber nicht ....

  2. Mein tie­fes Mitgefühl gilt der Familie und den betrof­fe­nen Kameraden.
    Ich wün­sche den Kameraden der Feuerwehr Dormagen viel Kraft. Meine Gedanken sind bei Euch

Kommentare sind deaktiviert.