Neuss: Sanierung des Clemens-​Sels-​Museums – Zahlreiche wei­tere Angebote

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Neuss – Seit Anfang der Woche ist der Deilmannbau des Clemens-Sels-Museums aufgrund der Vorbereitungen für die bevorstehenden Sanierungsarbeiten geschlossen.

Dennoch bieten zahlreiche Angebote für die Besucher die Möglichkeit, sich weiterhin mit Kunst und Kultur auseinanderzusetzen. Ins­besondere für Kindergärten und Schulen gibt es vielfältige Opti­onen die Schätze des Museums kennenzulernen. Als Räum­lichkeiten stehen dafür das Obertor und zusätzliche Räume im Romaneum zur Verfü­gung.

Die beliebten Veranstaltungsreihen Jour fixe, Abendführungen und kunsthistorischen Seminare werden mit spannenden The­men zu ge­wohnten Zeiten angeboten.

Auch Kindergeburtstage können weiterhin – jetzt im Obertor - gefeiert werden. Neben den beliebten Themen „Meis­terdetektive im Museum“ und „Neuss im Mittelalter“ wird auch ein neues Programm „Der ge­heime Koffer der Gräfin“ angeboten. Dabei entdecken Kinder mit Hilfe des berühmten Porträts der „Marquise“ von James Ensor, wie private Gegenstände etwas über unsere Persönlich­keit verraten.

Das Angebot für Kindergärten „Entdecke das Land der Farben“ zieht während der Sanierungszeit ins Romaneum um. Dort können Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und in Anlehnung an Hoerles „Rheini­sche Landschaft“ erste Erfah­rungen mit Farben und ihrem Mischverhalten sammeln. Eigens gestaltete Stempelbilder können als bleibende Erinne­rung mit nach Hause genommen werden.

Grundschulklassen finden in der Veranstaltungsreihe „Erleben und Gestalten“ viele span­nende Themen, die sich über jeweils 90 Minuten erstrecken und in einen theoretischen und praktischen Teil gliedern. Ne­ben der ‚Zeitreise ins Mittelalter’, wo die Kinder mit allen Sinnen in diese Zeit eintauchen und als Erinnerung einen selbstbemalten Por­zellanteller mitnehmen können, werden in der „Lebenswelt der Steinzeitmenschen“ Gegenstände aus Horn, Knochen und Stein ausprobiert und eine Schie­fertafel mit Ritzzeichnungen herge­stellt.

Bei dem Programm „Kindheit – damals und heute“ werden über 300 Jahre alte Kinderporträts betrachtet. Durch das Kostümieren schlüpfen die Kinder in eine andere Rolle: Geschichte wird lebendig. Im Anschluss malen sie sich selbst in der Klei­dung der da­maligen Zeit.

Ganz neu entwickelt wurden zwei Programme für Grundschulklassen, die mit den sichtbaren und gekennzeichneten Ausgrabungen im Romaneum arbeiten. Un­ter dem Titel „Eine Stadt entsteht“ wird mit den Kindern eine Häuserzeile aufgrund der erhaltenen Keller rekonstruiert. Auch die unterschiedlichen Materialien, die damals für den Häuser­bau zur Verfü­gung standen, werden in die Überlegungen einbe­zogen. Mit dem Angebot „Die Mansio – ein römisches Gasthaus in Novae­sium“ reisen die Kinder zurück in die Zeit der Römer und lernen das Aus­sehen und die Funktionen eines römischen Restaurants mit Hotelbetrieb kennen.

Besondere Flexibilität stellt das Clemens-Sels-Museum mit dem Veran­staltungsformat „Museumskoffer on Tour“ unter Beweis. Fünf themen­bezogene Koffer sind entwickelt worden, um für die Kinder mit Hilfe au­thentischer Materialen die Zeit der Steinzeit, der Römer oder des Mittel­alters mit allen Sinnen erfahrbar zu machen. Auch die Kunst kommt nicht zu kurz. Mit dem Angebot „Die geheime Sprache der Dinge“ können Kin­der die Gegen­stände auf dem berühmten Porträt und Stillleben „Marquise“ von James Ensor noch einmal ganz neu erleben und dabei erfahren wie viel persönliche Gegenstände über uns erzählen können.

Direktorin Dr. Uta Husmeier-Schirlitz und das Team der Muse­umspädago­gen haben ein breitgefächertes Veranstaltungsan­gebot mit vielen span­nenden Themen für die Zeit der Sanierung erarbeitet. Es kommen laufend neue Angebote dazu. Aktuelle Termine und Veranstaltungen werden in der Tagespresse ange­kündigt und sind immer mit weiteren Informationen auf der Homepage des Mu­seums (www.clemens-sels-museum.de) ab­rufbar. Telefonische Auskünfte gibt es montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 02131/904141.

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