Neuss: Bundesgerichtshof bestä­tigt Verurteilung wegen Mordes an einer Mitarbeiterin des Jobcenters

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Neuss – (BGH/​Karlsruhe) Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision eines 53-​Jährigen Mannes gegen ein Urteil des Landgerichts Düsseldorf ver­wor­fen.

Gegen ihn wurde am 5. April 2013, wegen Mordes an einer Beschäftigten des Jobcenters der Bundesagentur für Arbeit und des Rhein-​Kreises Neuss, eine lebens­lange Freiheitsstrafe ver­hängt. Der Angeklagte hatte sich am 26. September 2012 in die Räumlichkeiten des Jobcenters in Neuss bege­ben und die dort tätige Mitarbeiterin durch meh­rere Messerstiche getö­tet.

Zu der Tat hatte er sich ent­schlos­sen, weil er glaubte, das Jobcenter habe sich sein – wie üblich zum Zwecke der Unterrichtung mög­li­cher Arbeitgeber erbe­te­nes – Einverständnis mit der Weitergabe per­sön­li­cher Daten nur des­halb ver­schafft, weil es diese habe ver­kau­fen wol­len.

Beschluss vom 17. September 2013 – 3 StR 227/​13
Landgericht Düsseldorf – Urteil vom 5. April 2013 – 17 Ks 2/​13

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