Neuss: Das Ende einer Freizeitanlage – Jröne Meerke siecht dahin – Bürger sind besorgt

Neuss – Am 9. Juli 2012 berichtete Klartext-NE.de über den bedenklichen Zustand der Freizeitanlage Jröne Meerke im Neusser Norden. Zuerst war es der Gänsekot, jetzt kippt das Wasser. Anwohner und Besucher äußern Ihre Besorgnis.

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Seeufer Jröne Meerke am 25.09.2013

Neben dem Aufstellen von Schildern ist bisher wenig zur Rettung des Gewässers unternommen worden. In den letzten Tagen haben unabhängig voneinander zwei Bürger Fotos vom Ufer des Sees aufgenommen (Facebook). Was zu sehen war, zeigt den dramatischen Zustand.

Heute, am Mittwoch den 25.09.2013, besuchte die Redaktion von Klartext-NE ebenfalls die Freizeitanlage. Eindeutig waren  "kosmetischen Arbeiten" zu erkennen. Die Uferbereiche zeigten deutliche Spuren, die auf ein Entfernen der giftigen Blaualgen und sonstiger, unerfreulichen Seeinhalte schließen lassen. Problembehebung sieht anders aus, denn auf dem Grund des Gewässers werden sich diese problematischen Inhaltsstoffe wohl auch abgelagert haben.

Der Erhalt dieser Freizeitanlage sollte eine hohe Position auf der Agenda innehaben. Statt über italienische Vulkane im Neusser Rathaus zu diskutieren, sollte ein schneller Lösungsansatz für den beliebten See gefunden werden.

Diese "übelriechende Flüssigkeit" hat nichts mit dem gemein, was diese Freizeitanlage einmal ausmachte. Hier zeigt sich, wie die Prioritäten im Neusser Stadtrat und bei den politischen Parteien bestellt ist. Wird ein Mangel aufgedeckt, schnell etwas "Kosmetik" und hoffen der Bürger wird es schon wieder vergessen.

Offensichtlich wurde sogar die Neusser Feuerwehr eingesetzt. Bei Facebook wunderten sich Anwohner, warum diese Wasser in den See spritzte. "Weiß jemand warum die Feuerwehr Neuss am Jröne Meerke Wasser in den See pumpt bzw. strahlt?" schrieb Michaela A. auf Facebook.

[youtube]http://youtu.be/UInwRdR6_Fw[/youtube]

Nachtrag 26.09.2013

Bürger reden "Klartext"

[youtube]http://youtu.be/PgJGsCztBkc[/youtube]

(2 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)

1 Kommentar

  1. Ist der Stadtrat nicht fähig, zu han­deln, oder will er nicht?
    Vor über einem Jahr hat Frau Borrmann‐ Schulz, UWG, einen Antrag zur Sanierung ein­ge­reicht und die ent­spre­chen­den Gründe und Hinweise gelie­fert. Es ist bis heute nichts gesche­hen. Der Stadtrat, so hat es den Eindruck, will wohl wie­der ein wich­ti­ges Thema aus­sit­zen.
    Er kommt, so sehe ich es, in die­sem Fall den über­nom­me­nen Aufgaben nicht rich­tig nach! Er macht den Eindruck, als ob ihn sol­che Probleme nicht inter­es­sie­ren.
    Interessieren ihn die Bürger auch nicht, oder nur zur Wahlzeit??
    Stadtrat, es wird Zeit hier zu han­deln, tue es!
    Dr. Günter Weinert

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