Neuss: Junge Frau geriet unter Linienbus

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Neuss (ots) - Am Freitag gegen 18:30 Uhr ereignete sich auf der Promenadenstraße unweit der Haltestelle Neustrasse ein Verkehrsunfall, bei dem eine 19-jährige Kaarsterin schwer verletzt wurde.

Die junge Frau hatte dort nach ersten Erkenntnissen der Polizei die Fahrbahn überquert, ohne auf den Verkehr zu achten. Dabei war sie von einem herannahenden Gelenkbus erfasst worden und im Bereich des Einstiegs unter dem Fahrzeug eingeklemmt worden.

Die Feuerwehr musste Hebewerkzeug einsetzen, um die Verletzte unter dem Bus bergen zu können. Nach notärztlicher Versorgung vor Ort wurde sie zur Behandlung in ein Neusser Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Kenntnisstand jedoch nicht.

Die Straßen Hamtorwall und Promenadenstraße wurden für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt. Die Unfallaufnahme dauert derzeit noch an, wird sich voraussichtlich bis ca. 21:30 Uhr hinziehen. Der 52-jährige Busfahrer erlitt einen Schock. Er wurde ebenfalls zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Mehr auf unserer Übersichtskarte "Tatort-lokal".

Feuerwehrbericht:
Neuss - Aus noch ungeklärter Ursache kam es in der Neusser Innenstadt zu einem Unfall. Dabei wurde eine Person unter einem Linienbus eingeklemmt und schwer verletzt.

Als die Feuerwehr eintraf, war schon ein Rettungswagen vor Ort. Die Besatzung des Rettungswagen betreute die Person unter dem Bus und leitete erste medizinische Maßnahmen ein. Die Verletzte lag unter dem vorderen Teil des Busses, so konnte die Feuerwehr vergleichsweise leicht sogenannte schwere Hydraulikheber einsetzen, um den Linienbus anzuheben.

In enger Absprache mit dem Rettungsdienst wurde der Bus angehoben. Schon wenige Zentimeter reichten aus, um die Person aus der Zwangslage zu befreien. Sofort konnte die medizinische Behandlung intensiviert werden. Vorsorglich wurde sogar ein Rettungshubschrauber bestellt. Dieser war allerdings nicht mehr nötig, als man den Zustand der Verletzten besser beurteilen konnte.

Ein weiterer Bus musste wegen dem Unfall stark bremsen. Dessen Insassen blieben allerdings unverletzt. Sie wurden durch Feuerwehrkräfte betreut. Schon während der Rettungsarbeiten hat die Polizei mit den Ermittlungen zur Unfallursache begonnen. Außerdem mussten mehrere Streifenwagenbesatzungen eingesetzt werden, um Schaulustige von der Einsatzstelle fernzuhalten. Die Feuerwehr unterstützte die Polizei später noch mit einem Hubrettungsfahrzeug, um Fotoaufnahmen von der Unfallstelle aus größerer Höhe zu machen.

Eingesetzte Kräfte / Löschzüge: LZ 10 (hauptamtlich),LZ 11 (Stadtmitte), LZ 12 (Grimlinghausen),LZ 19 (Furth), Polizei, Rettungsdienst. Einsatzleiter: Markus Brüggen

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