Rhein-​Kreis Neuss: Dr. Albert Wunsch erhält Bundesverdienstkreuz am Bande

Rhein-​Kreis Neuss/​Neuss – Er hat sich jahr­zehn­te­lang im sozia­len Bereich enga­giert und wurde dafür jetzt mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande belohnt:

Dr. Albert Wunsch aus Neuss freute sich gemein­sam mit zahl­rei­chen Gästen über die beson­dere Auszeichnung. Landrat Hans Jürgen Petrauschke über­gab das Bundesverdienstkreuz jetzt im Neusser Kreishaus an den Erziehungswissenschaftler.

1944 in Setterich im Kreis Geilenkirchen gebo­ren, kam Albert Wunsch 1968 nach Neuss. Er ist ver­hei­ra­tet und Vater von zwei Söhnen. In der Quirinusstadt war er zunächst als Jugendbildungsreferent im Katholischen Jugendamt tätig; von 1973 bis 2004 über­nahm Wunsch hier die Leitung. Parallel dazu nahm er ab 1972 eine Lehrtätigkeit an der Fachhochschule Düsseldorf auf und absol­vierte ein Studium. An der Universität Köln pro­mo­vierte der heute 69-​Jährige 1986 in den Fächern Erziehungswissenschaften, Psychologie und Kunst.

2013-06-10_A-Wunsch_Bundesverdienstkreuz
Foto: Rhein-​Kreis Neuss

Dr. Albert Wunsch über­nahm neben sei­nem beruf­li­chen Engagement zahl­rei­che ehren­amt­li­che Aufgaben in Politik, Kirche und in Vereinen. Dabei lag ihm immer die Jugendarbeit am Herzen. So ist er seit 1970 Mitglied des Vereins Offene Tür, Träger des Hauses der Jugend in Neuss. Darüber hin­aus wirkte er von 1969 bis 2004 als Mitglied des Jugendwohlfahrts- und Jugendhilfeausschusses der Stadt Neuss an vie­len jugend­po­li­ti­schen Entscheidungen mit.

Entscheidend prägte Dr. Albert Wunsch die Erwachsenen- und Familienbildung in Neuss mit als lang­jäh­ri­ges Mitglied des Kuratoriums der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Weiterbildung in Neuss. Er ist Vorstandsvorsitzender des Katholischen Jugendförderwerkes im Stadtdekanat Neuss und Mitbegründer des Berufsförderungszentrums Schlicherum in Neuss. Im Pfarrgemeinderat St. Peter in Neuss-​Hoisten enga­gierte er sich ebenso wie im Erzbistum Köln, wo er in einer Reihe von Organisationen aktiv ist.

Der Pädagoge, Buchautor und Berater für Erziehung, Partnerschaft und Konfliktmanagement hat sich, so betonte Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke in sei­ner Laudatio, „in vor­bild­li­cher Weise für eine ange­mes­sene und nicht über­zo­gene Erziehung von Kindern und Jugendlichen enga­giert”. Für seine zahl­rei­chen Aktivitäten habe Dr. Wunsch „einen gro­ßen Teil sei­ner Freizeit geop­fert und sei­nen Sachverstand und viel Herzblut ein­ge­bracht”. „Dr. Albert Wunsch hat sich vie­len Aufgaben gestellt, die für unsere Gesellschaft unver­zicht­bar sind”, wür­digte der Landrat das Wirken des Neussers.

(159 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)