Meerbusch: Dachstuhlbrand in Ilverich

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Meerbusch-Ilverich (ots) - Am Freitag (den 03.05.2013), gegen 21:30 Uhr, kam es auf dem Espenweg zu einem Dachstuhlbrand in einem Einfamilienhaus.

Der Hauseigentümer stellte Brandgeruch und Rauch fest, brachte seine Familie in Sicherheit, ließ die Feuerwehr alarmieren, nahm einen Feuerlöscher und bekämpfte erfolgreich erste offene Flammen. Ein dann noch andauernder Schwelbrand wurde von der Feuerwehr erfolgreich bekämpft und damit eine Ausbreitung auf angrenzende Häuser verhindert.

Die Brandursache ist ungeklärt, ein technischer Defekt wird nicht ausgeschlossen. Der entstandene Sachschaden ist nicht unerheblich, verletzt wurde aber glücklicherweise niemand. Für die Dauer der Löscharbeiten wurde die Obere Straße aus Richtung Strümp gesperrt.

Mehr auf unserer Übersichtskarte "Tatort-lokal". Fotos(6): Ffw Meerbusch

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Feuerwehrmeldung:
Zu einem Wohnungsbrand in einem Einfamilienhaus wurde die Freiwillige Feuerwehr am Freitagabend nach Ilverich gerufen. Gegen 21:30 Uhr war aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer im 2. Obergeschoss des Hauses ausgebrochen und hatte schnell auf einen offenen Dachboden übergegriffen. Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich ein Paar in dem Gebäude.

Der Bewohner und ein herbeigeeilter Nachbar versuchten den Brand noch selber mit Feuerlöschern unter Kontrolle zu bekommen. Allerdings atmete einer der beiden Männer dabei so viel gefährliches Rauchgas ein, so dass er anschließend vom Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe vor Ort betreut werden musste. Ein Großaufgebot der Feuerwehr musste zur Brandbekämpfung Teile der Dachverkleidung von Innen abtragen. Brandschutt und Teile der Inneneinrichtung wurden ins Freie gebracht und im Garagenhof abgelöscht, bis der Brandraum nahezu leergeräumt war und eine weitere Brandausbereitung ausgeschlossen werden konnte.

Immer wieder wurden die Decken mit einer Wärmebildkamera auf weitere Brandnester untersucht. Insgesamt vier Trupps unter Atemschutz waren für diese personal- und zeitintensive Tätigkeit erforderlich. Während des Einsatzes wurden auch die Dachbereiche der Nachbarhäuser von innen und außen auf einen Wärmeübergang hin kontrolliert. Zum Glück blieben diese Gebäude unversehrt. Durch das offene Treppenhaus flossen Teile des Löschwassers bis ins Erdgeschoss. Zwei Dachgeschossfenster wurden bei dem Brand zerstört.

Rund eine Stunde nach Beendigung der Löscharbeiten wurde die kalte Brandstelle nochmals kontrolliert. Rund 35 Einsatzkräfte aus Lank-Latum, Langst-Kierst und Nierst sowie die Drehleiterbesatzung der Osterather Feuerwache waren rund zweieinhalb Stunden im Einsatz.

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