Jüchen: Einführung neuer Methoden der ePartizipation

Jüchen – Die Gemeinde will Jugendliche verstärkt an kommunalen Entscheidungen beteiligen und setzt dabei auf internetbasierte Verfahren (ePartizipation).

Jüchen ist damit Teil der Initiative Youthpart#lokal – kommunale Jugendbeteiligung. Über ein Online-Instrument können Jugendliche eigene Ideen einreichen. Verantwortliche vor Ort unterstützen sie und schaffen dauerhafte Strukturen für eine vernetzte Jugendpolitik.

2013-04-25_Jue_Youthpart
v.l.n.r. Thomas Hochstein, Reinhard Giese, Harald Zillikens, Michael Hackling

So trägt die Beteiligung Jugendlicher zu einer lebendigen Kommune bei. Junge Menschen formulieren ihre Bedürfnisse und helfen, Lösungen für anstehende Herausforderungen zu finden. Untersuchungen wie die SINUSStudie zeigen, dass junge Menschen sich durchaus für gesellschaftliche Fragen in ihrem Umfeld interessieren. Jedoch reizen sie gängige Formen von Information und Beteiligung häufig nicht. Netzbasierte Verfahren orientieren sich an der Lebenswelt junger Menschen und bieten ihnen einen Zugang, sich einzubringen und mitzugestalten. Mit Youthpart#lokal –kommunale Jugendbeteiligung binden Kommunen junge Menschen zwischen 12 und 20 Jahren ein, die sich teilweise zum ersten Mal an Gestaltungsprozessen beteiligen. Dabei werden die Kommunen unter anderem durch Projektmittel in Höhe von 10.000 Euro unterstützt.

Youthpart #lokal – kommunale Jugendbeteiligung ist eine Initiative der Deutschen Kinder und Jugendstiftung gemeinsam mit IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V., gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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