Dormagen: Malteser bei Brandeinsatz der Feuerwehr

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Dormagen – Die Malteser in Dormagen kommen nicht zur Ruhe. Nachdem die Einheit am Freitag zur Bombenentschärfung nach Neuss alarmiert wurde, kam die nächste Alarmierung bereits vier Tage später.

In einer Lagerhalle im Stadtteil St. Peter war am Dienstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Dort standen ca. 250 Tonnen Braunkohlebriketts in Flammen. Seit 10:45 Uhr war die Feuerwehr vor Ort, um das Feuer zu löschen. Die Löschzüge aus Dormagen, Neuss, Kaarst, Grevenbroich, sowie die Currenta Werksfeuerwehr waren mit bis zu 90 Einsatzkräften vor Ort. Die Briketts wurden mit mehr als sechs Tonnen Schaumlöschmittel besprüht. Bis Mittwochnachmittag wurde die Rauchentwicklung, die zwischenzeitlich bis Düsseldorf wahrgenommen werden konnte, eingedämmt und die Briketts aus der Halle heraus an einen anderen Ort verbracht, um sie dort endgültig zu löschen.

Am Dienstagabend wurden nun neben dem THW auch um 19:45 Uhr die Dormagener Malteser alarmiert. Sie rückten mit dem brandneuen GW-San, einem Betreuungsgespann und einem Rettungswagen zum Schadensort aus.

Das errichtete Zelt an der Einsatzstelle. Foto: Privat

Dort angekommen übernahm die Besatzung des Rettungswagens die sanitätsdienstliche Versorgung der Einsatzkräfte vor Ort. Das übrige Personal baute ein Zelt zum Aufenthalt, sowie eine Essensausgabe auf. Dieses wurde im Verlauf des Einsatzes von der Feuerwehr und den Maltesern betrieben.

Die Malteser waren mit 12 Einsatzkräften vor Ort, wobei ein Teil der Kräfte aufgrund beruflicher Verpflichtungen um Mitternacht ausgewechselt wurde. Um 05:00 Uhr morgens war der Einsatz dann auch für den Rest der Truppe beendet.

Zwei Einsätze in einer so kurzen Zeit sind auf der einen Seite eine Motivation für die Helfer der rein ehrenamtlichen Gliederung in Dormagen, auf der anderen Seite jedoch auch sehr anstrengend für die Kollegen. Vor allem dem Arbeitgeber zu erklären, dass man innerhalb einer Woche an einem Tag früher von der Arbeit gehen muss und einen anderen Tag komplett nicht erscheinen kann, ist eine Herausforderung für ehrenamtliche Kräfte.

Bei Einsätzen wie diesem kommt es jedoch auf jeden Helfer an, vor allem wenn es eine Alarmirung mitten in der Woche gibt.

Daher gilt ein besonderer Dank den Arbeitgebern, die die eingesetzten Kräfte von der Arbeit befreien und somit auch kurzfristige, jedoch notwendige Einsätze der Dormagener Gliederung erst ermöglichen.

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