Meerbusch: Erneuter Skimmingfall in Lank-​Latum?

Meerbusch-Lank-Latum – Nach dem ersten Skimming Fall in Lank-Latum Mitte März 2013, betroffen war die Filiale der Volksbank Meerbusch auf der Hauptstraße, ereignete sich heute vielleicht Fall Nummer 2.

Betroffen war möglicherweise die Filiale der Volksbank Krefeld, ebenfalls auf der Hauptstraße in Lank-Latum. Einer Kundin fiel das schwieriges Einführen der Karte im Eingangsbereich auf, der die Tür zum Innenraum mit den verschiedenen Automaten öffnet. "Ich habe die Karte kaum noch entnehmen können" war ihre Aussage. Bei einer näheren Betrachtung bemerkte Sie dann die "seltsamen Klebestreifen".

2013-04-15_Mb_Lank_Skimming_003Weitere Kunden wollten den "Türöffner" nutzen, wurden aber von der aufmerksamen Passantin davon abgehalten. Es erfolgte ein Anruf über die Notfallnummer der Volksbank Krefeld. Bei diesem Gespräch wurde mitgeteilt, es werde sich jemand darum kümmern. Inzwischen wurde auch der Herausgeber von Klartext-NE, Robert Schilken, der sich in diesem Bereich aufhielt, auf die ungewöhnlichen Vorgänge aufmerksam. Es könnte sich um "Skimming" handeln, also wurde die Polizei informiert.

Nach dem Eintreffen der Polizeikräfte wurde der verdächtige Bereich in Augenschein genommen und der Zugang zur Bank bis auf weiteres gesperrt. Hier sollen noch entsprechende Spuren gesichert werden. Die Beamten nahmen ebenfalls Kontakt zur Volksbank auf. Das Eintreffen der Spurensicherung konnte leider nicht abgewartet werden und somit ist auch nicht bestätigt, ob es sich tatsächlich um einen Skimming Versuch handelte.

Es könnte ich auch um einen Versuch eines Bankkunden gehandelt haben, dessen Karte nicht aus dem Lesegerät ausgeworfen wurde und der ein weiteres Einführen von Karten verhindern wollte. Vielleicht mit dem Vermerk "defekt", der von Dritten entfernt wurde.

Mehr auf unserer Übersichtskarte "Tatort-lokal".

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)