Grevenbroich: Pferdeäpfel einst und jetzt – Über die Pflicht der Pferdehalter

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Grevenbroich – Bis in die 50er Jahre, als Landwirte noch Pferde zur Feldarbeit einsetzten und so mancher Gewerbetreibende seinen Karren von Kaltblütern ziehen ließ, stürzten sich die Menschen - mit Schaufel und Eimer bewehrt - auf die Straße, sobald ein Pferd äpfelte.

Es galt, das „Abfallprodukt“ als begehrten Dünger in einem der vielen Kleingärten aufzubringen. Heutzutage hat man entweder keinen Kleingarten mehr oder benutzt Kunstdünger. Die Hinterlassenschaften heutiger Pferde, in der Regel zum Reitsport eingesetzt, bleiben einfach liegen, sehr zum Ärger der Mitmenschen, die dieselben Wege benutzen müssen, um beispielsweise an einer Beerdigung teilnehmen zu können. An schwarzen Halb- oder Stöckelschuhen sind tierische Ausscheidungen eher unbeliebt.

Von daher gilt für Reiter: Die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge gilt es in sensiblen Bereichen öffentlicher Wege zu beseitigen. Wer sich nicht daran hält, muss nach Auskunft des Ordnungsamtes der Stadt Grevenbroich mit einem Verwarn- oder Bußgeld rechnen. Da die Pferde in Nordrhein-Westfalen in der freien Landschaft oder im Wald ohnehin ein gültiges Reitkennzeichen tragen müssen, sind darüber ihre Halter schnell zu ermitteln.

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