Dormagen: Löschzwerge könn­ten lan­des­weit Schule machen

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Dormagen – Dormagen hat es vorgemacht: Schon seit 2009 gibt es hier die Kinderfeuerwehr, mit der die Florianer ihre Nachwuchsarbeit gezielt verstärkt haben.

Die Idee dabei: In die Jugendfeuerwehr können Kinder erst mit zehn Jahren eintreten. Dann haben sich aber viele schon für andere Hobbys entschieden und lassen sich nicht mehr so leicht für Schläuche und Löschfahrzeuge begeistern. „Darum setzen wir schon bei den Sechs- bis Neunjährigen an, wo der Traumberuf Feuerwehrmann oder -frau meist auch noch viel lebendiger in den Köpfen ist“, sagt Feuerwehrchefin Sabine Voss. Sie brachte diese Idee von ihrer früheren Arbeitsstelle in Frankfurt mit.

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Foto: Stadt Dormagen

Jetzt könnten Dormagens „Löschzwerge“ landesweit Schule machen. Der Landtag überlegt, die Kinderfeuerwehren allgemein zu fördern. Durch Aufnahme in das Feuerschutzhilfegesetz sollen sie zu einer festen Institution werden. Am 11. April findet dazu eine Expertenanhörung in Düsseldorf statt. Mit dabei ist Sabine Voss, die Dormagens Minis als Beispiel für eine von inzwischen 25 Kinderfeuerwehren in Nordrhein-Westfalen vorstellen wird.

„Wir haben mit diesem Modell bisher nur gute Erfahrungen gemacht“, berichtet sie. 2009 war die Kinderfeuerwehr mit 15 Mädchen und Jungen gestartet – heute sind es schon 29. Noch wichtiger: Von den Mitgliedern der Kinderfeuerwehr konnten bereits 19 erfolgreich in die Jugendfeuerwehr überführt werden. In diesem Jahr werden weitere sieben Kinder in die nächste Altersstufe und damit in die aktive Wehr wechseln. „Die Kinderfeuerwehr leistet damit einen erheblichen Beitrag, um die Feuerwehr in Dormagen langfristig zu stärken“, so Voss. Ein siebenköpfiges Betreuerteam kümmert sich engagiert um die Löschzwerge.

Die Kinderfeuerwehr trifft sich im zweiwöchigen Turnus freitags von 16 bis 18 Uhr. Interessierte Eltern können sich an die Betreuer Manfred Heyer unter 0176/22321047 und Karl-Heinz Panitzke unter 0176/83041359 oder an Sabine Voss unter 02133/257-132 wenden.

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