Dormagen: Jugendamt und Tagesstätten schlie­ßen „Kinderschutz-​Verträge“ ab

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Dormagen – Im Interesse des Kinderschutzes hat das Dormagener Jugendamt jetzt Kooperationsverträge mit den Trägern aller 31 Kindertagesstätten im Stadtgebiet abgeschlossen.

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Foto: Stadt Dormagen

Darin verpflichten sich alle Beteiligten auf einheitliche Vorgehensweisen, um Kindeswohlgefährdungen möglichst früh zu erkennen und in Verdachtsfällen wirksam zu reagieren. „Wir haben Standards festgelegt, die in einer sehr engagierten Arbeitsgruppe gemeinsam mit den Kindertagesstätten und den Trägern auf der Basis des Bundeskinderschutzgesetzes entwickelt wurden“, erläutert Jugendamtsleiterin Martina Hermann-Biert.

Die Kooperationsverträge beinhalten auch regelmäßige Fortbildungen, die das Jugendamt den Kindertagesstätten zu Themen wie Vernachlässigung oder sexueller Missbrauch anbietet. „Im Rahmen unseres Dormagener Modells und der frühen Hilfen für Familien sind diese Vereinbarungen ein weiterer wichtiger Baustein“, sagt Elisabeth Gartz, bei der Stadt zuständig für die Tagesbetreuung von Kindern. „Ich bin sehr froh über die Art und Weise, wie die Kindertagesstätten auch bei dem Thema Schutz vor Kindeswohlgefährdung wieder voll mitziehen.“

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