Kaarst: Kinder pla­nen Spielplatzgeräte in Büttgen

Kaarst-Büttgen – In Kaarst werden Spielplätze, wenn immer möglich, unter Beteiligung der Zielgruppen errichtet: Kinder sollen und können sich an den Planungen beteiligen.

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Karte: Klartext-NE.de/ OpenStreet Map

So geschehen bei der Ausstattung des neuen Spielplatzes im Neubaugebiet Hubertusstraße. Der Spielplatz wird westlich der neuen Wohnbebauung entlang des Struckerweg errichtet. Auf über 1000 Quadratmetern Fläche entstehen mehrere unterschiedliche Spielmöglichkeiten. Geplant haben diese Spielgeräte die Sechstklässler von Elisabeth-Selbert-Realschule (2 Klassen) und der Hauptschule Büttgen (1 Klasse).

Der Etat für den gesamten Spielplatz betrug 170 000 Euro. Jede der beteiligten Schulklassen konnte jeweils ein Großgerät, ein Bewegungselement und eine Spiellandschaft für kleinere Kinder, aus Katalogen, auswählen. Nach den folgend selber gebastelten Entwürfen wurden das Aussehen der künftigen Aufteilung geplant.

Gestern, am Montag den 18.03.2013 im Forum der Realschule Büttgen, wurden die verschiedenen Entwürfe, wie auch die entsprechenden Spielgeräte zur Abstimmung gestellt. Mittels Klebepunkten konnten sich die Kinder für jeweils eines der Spielgeräte entscheiden. Zur Auswahl standen drei Großgeräte und zwei Bewegungselemente. Die Wahl fiel eindeutig aus, bestätigte ebenfalls Stadtjugendpfleger Ralf Schilling, der das Verfahren leitete.

Bei den Großgeräten wurde ein Plateau-Gerät nominiert, als Bewegungselement der Zyklon, auch "Abrissbirne" genannt, und für die Kleinen eine Spielanlage mit Rutsche, Sandbagger und Holzhütte. Unabhängig davon wird noch der erste Kletterfelsen auf Kaarster Stadtgebiet aufgestellt.

Nicht so einig waren teilweise die anwesenden Anwohner. Hier wurde auch eine Schaukel für kleine Spielplatzbesucher gewünscht. "Eine Schaukel wäre auch noch möglich", äußerte Herr Schilling.

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1 Kommentar

  1. Ich finde es sehr vor­bild­lich, dass die Stadt die Schüler bei der Auswahl von Spielturm, Spielhaus und ande­ren Spielplatzgeräte mit­ent­schei­den lässt 🙂 Daran soll­ten sich andere Städte mal ein Beispiel neh­men. Ich hoffe es wird auch an den Fallschutz und Parkbänke gemacht, damit der Platz erhol­sam und sicher wird 🙂

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