Dormagen: Sauberhafttag 2013 – Viel Müll – aber köst­li­che Erbsensuppe

Dormagen – Es waren rund 2700 frei­wil­lige Helfer, die über das Stadtgebiet ver­teilt etwas über 16 Tonnen Müll sam­mel­ten. Auch hier litt die Teilnehmerzahl unter dem Regen.

Am Samstag, 9. März, star­tet zum zwölf­ten Mal der „Sauberhafttag“ in Dormagen. Zahlreiche frei­wil­lige Helfer haben sich bereits zu der gro­ßen Müllsammelaktion ange­mel­det. Organisiert wird der Sauberhafttag von 14 ehren­amt­li­chen Koordinatoren in den ein­zel­nen Stadtteilen mit Unterstützung durch das städ­ti­sche Steueramt und die Öffentlichkeitsarbeit.

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Die Koordinatoren und wei­tere Verantwortliche

Kai Uffelmann, ers­ter Beigeordneter das Stadt, war an der Aktion direkt betei­ligt und im Bereich TopWest an der Heerstraße tätig. Hier wur­den Flaschen mit uner­freu­li­chem Inhalt gefun­den. Wahrscheinlich „ent­sorgt” von LKW-​Fahrern, deren Zeit einen Toilettenbesuch nicht zu lässt.

Weiter wur­den die unter­schied­lichs­ten Fundstücke ein­ge­sam­melt: Eine leere Gasflasche und Auspuffanlage, Bauschutt, Autoreifen, „Eine halbe Single-​Wohnung” mit Stehtisch, Matratze und Schränken fer­ner über 50 Kilogramm Likörflaschen und einen kom­plet­ten, künst­li­chen Bachlauf.

Ein gro­ßes Lob ging an die Schulen, die bereits am Tag zuvor tätig waren. Auch die Bewohner des Raphaelshauses waren sehr erfolg­reich.

Wie sei­tens der Stadtverwaltung mit­ge­teilt wurde, ist der „Saubertag” jedoch nur eine von drei Säulen für eine sau­bere Stadt. „Unser Sauberhaft-​Mobil ist das ganze Jahr über unter­wegs”, nennt Kai Uffelmann als erste Säule. Die dritte Säule besteht aus der Bewusstseinsbildung. Dazu gehö­ren Plakate und auch Strafen des Ordnungsamtes. In die­sem Zusammenhang wur­den die Fäkalien erwähnt, die von Hund und Mensch in der Landschaft „ent­sorgt” wur­den. Hundekot nicht ange­nom­men kos­ten 25,- Euro.

Besonderen Dank an die Koordinatoren:
Delhoven, Stephan Gödderz – Delrath, Karl-​Josef Ellrich – Dormagen-​Mitte, Bruno Mehl – Gohr/​Broich, Heinrich Kemper & Peter-​Josef Braun – Hackenbroich/​Hackhausen, Willi Nicolini – Horrem, Wilfried Dieling & Herbert Lüpschen – Nievenheim, Heinz-​Joachim Pälmer – Rheinfeld, Ferdi Manderscheid – Straberg, Manfred Steiner & Tobias Pommersberger – Stürzelberg, Wilfried Bordelius – Zons, Joachim Fischer.

Dem DRK, Frau Irmi Rothmann, wird eben­falls gedankt für die 383 Portionen Erbsensuppe. „Beschwerden” gab es nur von denen, die keine mehr beka­men.

Impressionen (Fotos: Stadt Dormagen)

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