Rhein-​Kreis Neuss: Kreisleitstelle zieht Bilanz: Im letz­ten Jahr 65 000 Einsätze über den Notruf 112

Rhein-Kreis Neuss – Den Notruf 112 wählten die Bürger im Rhein-Kreis Neuss im vergangenen Jahr rund 300 000 Mal. "In 65 000 Fällen war die Lage ernst.

Rettungsdienst und Feuerwehr mussten ausrücken", berichtet Kreisordnungsamtsleiter Hans-Joachim Klein in seiner Jahresbilanz. So gingen im Durchschnitt täglich über 800 Notrufe in der Kreisleitstelle ein. Die Leitstelle für Rettungsdienst und Brandschutz des Rhein-Kreises Neuss ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt.

Am Hammfelddamm in Neuss geht aus allen kreisangehörigen Städten und Gemeinden der Notruf 112 zentral ein. Hier nehmen immer mindestens vier Disponenten, alles erfahrene Feuerwehrleute und ausgebildete Rettungsassistenten, die Anrufe an. Sie sind auf Notfälle vorbereitet und können jederzeit mehr als 1 600 Feuerwehrkräfte und 400 Helfer im Rettungsdienst mit ihren 470 Fahrzeugen im Rhein-Kreis Neuss alarmieren.

"Im Rhein-Kreis Neuss setzen wir im Bereich Feuerschutz, Rettungsdienst und Katastrophenabwehr seit vielen Jahrzehnten auf die bewährte Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren und den Hilfs- und Rettungsorganisationen im Kreisgebiet", sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und fährt fort: "Ein solch umfassender Schutz ist nur möglich durch die vielen Ehrenamtler, die sich vorbildlich in den Dienst für unsere Sicherheit und für unsere Gesundheit stellen."

4 564 Mal mussten die Feuerwehren im vergangenen Jahr ausrücken. Die frühere Kernaufgabe der Feuerwehr - das Feuerlöschen - ist heute zahlenmäßig nicht mehr Hauptaufgabe. Technische Hilfeleistungen stehen heute im Vordergrund - von der Personenrettung bei Verkehrsunfällen bis zum Sturmeinsatz bei abgeknickten Bäumen. 59 887 Mal hat die Kreisleitstelle den Rettungsdienst für notfallmedizinische Hilfen und Verletztentransporte in den Einsatz geschickt.

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