Neuss: Jobcenter Messerstecher wird als Mörder ange­klagt

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Neuss – Nach dem tödlich verlaufenen Messerangriff, am 26.09.2012 an einer Sachbearbeiterin im Jobcenter Neuss, hat das Landgericht Düsseldorfer die Mord-Anklage gegen den Verdächtigen in vollem Umfang zugelassen.

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Pressesprecher Hans-Willi Arnold, Guido Adler (Mordkommission), Staatsanwältin Britta Zur

Ab dem 6. März muss sich ein 52-jähriger Ahmet S., aus Marokko, vor dem Schwurgericht unter Vorsitz von Richter Rainer Drees verantworten. Das Gericht teilte darüber hinaus mit, dass der Angeklagte mit der Feststellung der besonderen Schwere der Schuld rechnen müsse.

Dem 53-Jährigen droht somit eine lebenslange Haftstrafe, mit möglicherweise anschließender Sicherungsverwarung. Ahmet S. hatte Irene N., eine Beschäftigte des Jobcenters, mit einem 30 Zentimeter langen Messer erstochen, weil er der Behörde illegalen Handel mit seinen persönlichen Daten unterstellte.

Staatsanwältin Britta Zur hatte den arbeitslosen Neusser Mitte Januar des Mordes angeklagt. Sie geht davon aus, dass der 52-Jährige heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen handelte. Der Prozess soll am 6. März beginnen und es wurden sieben Verhandlungstage angesetzt.

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