Neuss: Aktive Bürger sam­mel­ten Müll – 10 Säcke gefüllt

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Neuss – Das auch wenige viel erreichen können, zeigte sich am heutigen Samstag, den 02.02.2013, an der „Städtischen Deponie“ im Bereich Brücke Fesser-/ Römer-/ und Wingenderstraße.

Torsten Kokscht ist ein Person, die für handeln statt „palavern“ steht. Schon bei der Organisation des Trauermarsches im letzten Jahr, für die ermordete Familie in der Furth, zeigte sich diese Eigenschaft deutlich. Heute zeigte sich dies erneut: Natascha Schwandner, eine Anwohnerin in diesem Bereich, hatte seinerzeit die Zustände öffentlich bemängelt. Üblicherweise, leider, ohne Resonanz.

Als aktiver Bürger, dem das Wohl der Stadt Neuss und dessen Bewohner wichtig sind, wurde Herr Kokscht auf diesen Vorgang aufmerksam. Bei Facebook wurde eine Veranstaltung eingestellt, mit der Bezeichnung „Müllsammlung „Brücke bei Adler / Hit“. Über das soziale Medium wurden zahlreiche Personen eingeladen. Wenige waren dann bereit zu helfen und - keiner kam.

Es scheint ein Symptom dieser Zeit zu sein, zwar „zu meckern“, aber wenn tatsächlich helfende Hände benötigt werden lieber anderen, bequemeren Tätigkeiten nachzugehen. Sehr bedauerlich.

Das Ergebnis dieser Aktion wurde jedoch nicht durch die mangelnde Teilnehmerzahl beeinflusst. Es nahm nur mehr Zeit, für nur zwei Personen, in Anspruch. Nach ca. drei Stunden mühseliger Arbeit, am Hang , konnte sich das Ergebnis sehen lassen.

Hier zeigte sich erneut, Torsten Kokscht ist eine verlässliche Person die zu dem steht was er zusagt und Natascha Schwandner eine junge Frau, die nicht nur bemängelt sonder auch „anpackt“. Da triffe es sich gut, dass Herr Kokscht seinen „Hut“ für die kommende Bürgermeisterwahl in den Ring geworfen hat.

Die Bilder der Aktion: Vorher/ Nachher-Bilder: (Foto 10-16: Privat)

Viel Zuspruch erhielten die Frau Schwandner und Herr Kokscht von Passanten und Anwohnern. Besonders eine ältere Dame war von den "fleißigen Händen" angetan. Auch zu einem möglichen Grund der massiven Müllablagerungen hatte Sie einen Hinweis:

2013-02-02_Ne_Muellaktion_009"Die Mülltonnen der Bauvereinswohnungen werden viel zu selten geleert." Das dies kein Grund ist, den Hausmüll "wild" zu entsorgen leuchtet ein, nur wenn eine Alternative fehlt oder die vorhandenen Müllbehälter permanent überfüllt sind kommt es eben zu solchen Auswüchsen. Herr Kokscht konnte diese Aussage ebenfalls bestätigen. "Im gesamten Bauverein Areal gibt es deutliche Verschmutzungen. Nicht so extrem wir im Brückenbereich, aber deutlich erkennbar."

Hier ist also, neben der Stadt, auch der Neusser Bauverein gefragt. Vielleicht erspart das Aufstellen eines Mülleimers in diesem Bereich und eine kürzere Frequenz der Müllentsorgung der Wohneinheiten aktiven Bürger derartige Aktionen wie heute.

(20 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)

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