Rhein-​Kreis Neuss: Warnung vor „rus­si­schem Schockanruf”

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Korschenbroich/​Dormagen (ots) – Am Dienstag (29.1.) kam es im Rhein-​Kreis zu zwei Fällen des soge­nann­ten „rus­si­schen Schockanrufs”, bei dem Betrüger eine Notlage vor­täu­schen, um so an das Geld Fremder zu gelan­gen.

Gegen 12:45 erhielt ein Kleinenbroicher einen Anruf. Mit wei­ner­li­cher Stimme mel­dete sich ein Mann, der auf rus­sisch erklärte: „Papa, ich habe einen Unfall gehabt.” Der angeb­li­che Sohn gab wei­ter an, ein Mädchen durch den Unfall ver­letzt zu haben und nun 20 000 Euro zah­len zu müs­sen, damit von einer Anzeige gegen ihn abge­se­hen würde. Wenig spä­ter erschien ein frem­der Mann bei dem Senior an der Straße Hohe Brücke und holte Bargeld ab.

Der Fremde gab sich als Bruder des angeb­lich ver­letz­ten Mädchens aus. Am Abend stellte der Angerufene fest, dass er Opfer von Betrügern gewor­den war und erstat­tete bei der Polizei eine Anzeige. Der „Geldabholer” wird wie folgt beschrie­ben:

  • Männlich, circa 25 Jahre alt, circa 160 Zentimeter groß.
  • Er soll eine schwarze Jacke und blaue Jeans getra­gen haben.

In Dormagen-​Horrem kam es am Dienstag (29.1.) eben­falls zu einem der­ar­ti­gen Anruf. Die Betroffenen wur­den jedoch miss­trau­isch und been­de­ten das Telefonat, als Geldforderungen gestellt wur­den. Es blieb hier beim Betrugsversuch.

Zeugen, die Angaben zu der beschrie­be­nen Person machen kön­nen oder die eben­falls der­ar­tige Anrufe erhal­ten haben, wer­den gebe­ten, sich unter der Telefonnummer 02131 3000 bei der Polizei zu mel­den.

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